Schloßstr. 119 - 65719 Hofheim-Marxheim - Tel.: 06192-309210 - Fax: 06192-309212
E-Mail: info(at)montessori-hofheim.de

Lernen mit Freude (Hofheimer Zeitung vom 16.09.2011)

Schule im Montessori-Zentrum Hofheim wird 15 Jahre alt

In diesem Jahr feiert die Montessori-Schule ihren 15. Geburtstag. Bereits 3 Jahre vor der Schulgründung hatten engagierte Eltern das Montessori-Kinderhaus ins Leben gerufen, dessen Arbeit so erfolgreich war, dass sie mehr wollten: Sie gründeten zunächst die Montessori-Grundschule, die mit 33 Kindern 1996 ihre Arbeit aufnahm. Dass 15 Jahre später die ersten Abiturienten die Schule verlassen würden, hatte sich damals wohl keiner ausgemalt.

... 1996 entstand die sechsjährige Montessori-Grundschule, dann ab 1998 die integrierte Gesamtschule. Im Jahr 2001 bestanden die ersten Hauptschüler erfolgreich ihre Abschlussprüfungen, 2002 die Realschüler. Seit 2003 ist die Schule staatlich anerkannte Schule mit besonderer pädagogischer Prägung. 2008 wurde die Gymnasiale Oberstufe genehmigt, der erste erfolgreiche Abiturjahrgang in diesem Jahr krönte den Aufbau.

Damit können am Montessori-Zentrum Hofheim alle in Hessen möglichen Schulabschlüsse erworben werden. Lernen geschieht hier nach den Grundsätzen der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori einheitlich vom 1. bis zum 13. Schuljahr in jahrgangs­gemischten Gruppen. Dies ist in der deutschen Bildungslandschaft eine Rarität. ...

Hier sehen Sie den kompletten Artikel (mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung).

Erstes Abitur bei Montessori (Frankfurter Rundschau vom 15.06.2011)

'Elf Schüler schaffen den Abschluss: Sie sind der erste Abiturjahrgang an der Montessori-Schule in Hofheim und damit einzigartig in ganz Hessen. Und ihre Ergebnisse können sich sehen lassen.

Sie sind Pioniere – in Hofheim und weit darüber hinaus. Dass an einer Schule, die ihre Schüler nach den Prinzipien der italienischen Reformpädagogin Maria Montessori in jahrgangsgemischten Gruppen unterrichtet, das Abitur abgelegt werden kann, ist einzigartig in ganz Hessen. Elf junge Leute haben das jetzt am Hofheimer Montessori-Zentrum geschafft. „Wir sind unglaublich stolz“, sagt Schulleiterin Ulrike Molter-Nawrath. „Das ist für uns der Beweis, dass das System Montessori funktioniert. Bis hin zur Hochschulreife.“ ...'

Hier finden Sie den vollständigen Text.

 


Lehrkräfte = Lernbegleiter (Hofheimer Zeitung vom 14.05.2010)

Am Rande einer Veranstaltung: Dr. W. Schüz, U. Molter-nawrath, Dr. J. Boysen, Th. Jung

Montessori-Schüler profitieren vom "Lions Quest"-Programm

"Der Lions Club Hofheim am Taunus unterstützt finanziell eine Fortbildung für zwölf Lehrer der örtlichen Montessori-Schule. Dabei handelt es sich um das Präventionsprogramm „Lions Quest“, das letztlich 10- bis 15-jährigen Schülern helfen soll, Lösungen für Probleme in der Pubertät und im Alltag zu finden. In einem dreitägigen Seminar werden den Lehrern die Materialien und Methoden vorgestellt sowie die Inhalte praxisorientiert umgesetzt, um Impulse zu geben und Chancen aufzuzeigen, die der Einsatz von „Lions Quest“ im Unterricht bringen kann. „Sozialkompetenz lässt sich nicht aus Büchern erlernen. Heutzutage kommt der Schule als Lern- und Lebensort eine besondere Bedeutung zu“, begründet Präsident Dr. Wolfgang Schüz das Engagement des Herrenclubs und ermuntert auch andere Sponsoren, sich für die Finanzierung dieses Fortbildungsangebots an Schulen einzusetzen.

Die Schulleiterin, Ulrike Molter-Nawrath, und der Vorsitzende des Trägervereins Montessori-Zentrum Hofheim, Dr. Jörg Boysen, begrüßen das Ausbildungsprogramm der Lions: „Die Inhalte ergänzen in idealer Weise unser Schulkonzept. Denn wir geben den Schülern den notwendigen Freiraum, damit sie sich ihren jeweiligen Möglichkeiten entsprechend entwickeln können. Sie werden als Baumeister ihrer selbst geachtet, denen Lehrkräfte als Lernberater und Lernbegleiter zur Seite stehen“. So werde Lions Quest neben dem Fach- und Projektunterricht vor allem in der wöchentlichen Mentorenstunde angewandt. Jugendliche erhalten somit – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft – das Fundament für ein erfolgreiches Leben. ..."

Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Anfänge in der Kloster-Waschküche (Wiesbadenen Kurier vom 26.04.2010)

Symbolische Schlüsselübergabe

MONTESSORI-ZENTRUM Heute vier Gebäude

"Das Montessori-Zentrum in der Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises ist in den vergangenen 17 Jahren seit seiner Gründung sehr gewachsen. 1993 wurde mit zwei Kindergarten-Räumen in der ehemaligen Kloster-Waschküche der Schwestern zum Guten Hirten ... gestartet. Drei Jahre später wurde dann die Montessori-Grundschule eröffnet. Heute umfasst das Zentrum neben dem Kinderhaus vier Gebäude mit 18 Klassen- und Fachräumen auf einem 14.000 Quadratmeter großen Gelände mit 270 Schülern und 40 Mitarbeitern. Mit dazu gehört das am Wochenende eingeweihte Gebäude für die Oberstufe, die das Montessori-Zentrum zu einer einzigartigen Besonderheit macht. ..."

Hier geht's zum Artikel.

Montessori-Zentrum Hofheim - Eine Schule für alle Kinder (ebh-Elternbrief Dez. 2009)

von Ulrike Molter-Nawrath

Das Montessori-Zentrum Hofheim ist eine Schule für alle Kinder, und dies in mehrfacher Hinsicht. ...

Den kompletten Artikel finden Sie hier als PDF-Download: Seite 1 + Seite 2.

Mit freundlicher Genehmigung des Elternbunds Hessen.

Aktuelle Baumaßnahmen begutachtet (Hofheimer Zeitung vom 24.11.2009)

Landtagsabgeordneter Wintermeyer besucht Montessori-Schule Hofheim

Kürzlich besichtigte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und Hofheimer Landtagsabgeordnete, Axel Wintermeyer, die Um- und Neubaumaßnahmen an der Montessori-Schule in Hofheim. Vom Vorsitzenden des Trägervereins Montessori-Zentrum Hofheim e.V., Dr. Jörg Boysen, ließ sich Wintermeyer die aktuellen Baumaßnahmen zeigen.

Nicht nur beim Neubau, der voraussichtlich im April 2010 bezogen werden kann, wird im Montessori-Zentrum Hofheim e.V. an der Schloßstraße auf Energieeffizienz geachtet. Im Sommer wurde auch ein bestehendes Schulgebäude aus den 1960er Jahren in Hinblick auf den Energieverbrauch auf Neubau-Niveau gebracht. Es entspricht nun der Energiesparverordnung EnEV 2007. Möglich wurde diese so genannte energetische Sanierung, die insgesamt rund 360.000 Euro kostete, durch die finanzielle Unterstützung des Landes Hessen und der Stadt Hofheim. Allein das Land trug 85 % der Kosten, also 312.000 Euro, die aus dem hessischen Sonderinvestitionsprogramm „Schul- und Hochschulbau“ stammen.

"Die Sanierung ist auch ein Beitrag zum Umweltschutz", sagte Dr. Jörg Boysen, der Vorsitzende des Montessori-Zentrums Hofheim e.V. während Wintermeyers Besucht. Damit setze das Montessori-Zentrum Hofheim e.V., das Träger der Schule ist, ein äußeres Zeichen seines Anliegens, Maria Montessoris Geist der Verantwortung aller Menschen für die Umwelt, zu vermitteln, ergänzte Schulleiterin Ulrike Molter-Nawrath. Neben einer neuen Dämmung der Fassade und des Daches wurden auch die Fenster und Rollläden erneuert. Die Sanierung erfolgt in Rekordzeit, wie Jörg Boysen erklärte. In lediglich sechs Wochen wurden 1100 m2 Dämmplatten angebracht und 170m2 Fenster ausgetauscht. Im Zuge von Neubau und Sanierung wurden auch die Leitungen für Wasser und Gas grundlegend erneuert und der Außenbereich neu gestaltet.

Ohne die Finanzhilfen des Landes hätte die energetische Sanierung zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgenommen werden können. Denn das Montessori-Zentrum Hofheim e.V. finanziert seine Arbeit zu fast 60% aus den Beiträgen seiner Mitglieder, zumeist Eltern der Kinder und Jugendlichen, die Kinderhaus und Schule des Montessori-Zentrums besuchen, und Spenden. Die regulären staatlichen Zuschüsse, die die Stadt und das Land Hessen zahlen, decken solche Maßnahmen nicht ab.

Das sanierte Gebäude war vor der Nutzung durch die Montessori-Schule ein Kinder- und Jugendheim der Schwestern vom Guten Hirten. Bereits 2001 hatte das Montessori-Zentrum Hofheim e.V. rund 500.000 Euro in eine Innenrenovierung gesteckt. In diesem, so genannten Haus 2 des Zentrums, werden die rund 100 Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe unterrichtet.

Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer freuen sich über das verbesserte Raumklima. Das Montessori-Zentrum Hofheim e.V. als Träger der Schule erwartet, dass sich durch die Sanierung die Energiekosten für das Gebäude halbieren.

„Ich kann die Schüler des Montessori-Zentrums nur beglückwünschen. Was hier gerade entsteht hat Vorbildcharakter für den Main-Taunus-Kreis, das Land Hessen und darüber hinaus“, lobte der CDU-Politiker das Engagement der Verantwortlichen des Montessori-Zentrums Hofheim. „Ich bin stolz darauf, dass wir in Hofheim eine breite Schul-Vielfalt bieten können. Durch die neu entstandene Oberstufe der Montessori-Schule wird diese Vielfalt weiter gestärkt“, sprach Wintermeyer der Schulleitung um Schulleiterin Ulrike Molter-Nawrath, ein weiteres Kompliment aus. ...

Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Nach seinem Besuch bei uns veröffentlichte Herr Wintermeyer die folgende Pressemitteilung. Wir freuen uns über die positive Resonanz des Besuchs.

Wintermeyer (CDU) besucht Montessori Schule in Hofheim (Pressemeldung 25.11.2009)

Um- und Neubaumaßnahmen mit 260.000 Euro durch das Land gefördert

Hofheim. An Freitag besichtigte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und Hofheimer Landtagsabgeordnete, Axel Wintermeyer, die Um- und Neubaumaßnahmen an der Montessori-Schule in Hofheim. Vom Vorsitzenden des Trägervereins Montessori-Zentrum Hofheim e.V., Dr. Jörg Boysen, ließ sich Wintermeyer die aktuellen Baumaßnahmen zeigen.

„Ich kann die Schüler des Montessori-Zentrums nur beglückwünschen. Was hier gerade entsteht hat Vorbildcharakter für den Main-Taunus-Kreis, das Land Hessen und darüber hinaus“, lobte der CDU-Politiker das Engagement der Verantwortlichen des Montessori-Zentrums Hofheim. „Deshalb freue ich mich umso mehr, dass das Land Hessen einen großen Beitrag zur energetischen Sanierung der bestehenden Gebäude beigetragen hat“, verwies Wintermeyer auf eine Landesförderung in Höhe von 260.000 Euro für die insgesamt 360.000 Euro-teuren Umbaumaßnahmen, die den Austausch sämtlicher Fenster, die Dämmung der Außenwände, des Flachdaches, der Kellerdecke und der Wand zum unbeheizten Treppenhaus umfassten. Das kommunale Investitionsvolumen betrug 15.000 €; zudem steuerte der Trägerverein 85.000 € an Eigenmitteln bzw. Darlehen bei. „Wärmedämmende und energiesparende Maßnahmen schonen nicht nur das Portemonnaie, sondern tragen einen Teil zum globalen Klimaschutz bei“, so Wintermeyer. „Ohne die Finanzhilfen des Landes und der Stadt hätten wir die energetische Sanierung zu diesem Zeitpunkt nicht vornehmen können“, sagte Dr. Boysen. Denn das Montessori-Zentrum finanziere seine Arbeit zu fast 60% aus den Beiträgern der Mitglieder, zumeist Eltern der Kinder und Jugendlichen, die Kinderhaus und Schule des Montessori-Zentrums besuchen, und Spenden. „Umso glücklicher sind wir“, so Schulleiterin Ulrike Molter-Nawrath, „auf diese Weise auch dem Geist Maria Montessoris Ausdruck verleihen zu können, als Menschen Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen.“

„Ich bin stolz darauf, dass wir in Hofheim eine breite Schul-Vielfalt bieten können. Durch die neu entstandene Oberstufe der Montessori-Schule wird diese Vielfalt weiter gestärkt“, sprach Wintermeyer der Schulleitung um Schulleiterin Ulrike Molter-Nawrath ein weiteres Kompliment aus.

Bundesweit gibt es nur etwa ein Dutzend an Montessori-Schulen, auf denen auch das Abitur abgelegt werden kann; in Hessen war die Montessori-Schule Hofheim die Erste, die diesen Weg zum Schuljahr 2008/2009 eingeschlagen hat. Dadurch wurde auch die Erweiterung der Schule um einen Neubau notwendig. „Dies veranschaulicht die Vorreiterrolle des Montessori-Zentrums Hofheim“, merkte der Hofheimer Landtagsabgeordnete abschließend an.

Von der Pressestelle von Herrn Wintermeyer

Feierliche Grundsteinlegung (Hofheimer Zeitung vom 06.10.2009)

Sie ist eine Bereicherung für die Schullandschaft. Bei der feierlichen Grundsteinlegung für den Neubau der Montessori-Schule Hofheim begrüßten Bürgermeisterin Gisela Stang und Michael Cyriax, der Schuldezernent des Kreises die Entwicklung des Montessori-Zentrums.

Die Arbeiten am Neubau laufen seit August. Am vergangenen Freitag wurde „bei Kaiserwetter“, wie Schuldezernent Michael Cyriax zu Beginn seiner Rede feststellte, feierlich der Grundstein gelegt für das Gebäude, das ab April 2010 die Gymnasiale Oberstufe und Fachräume der Montessori-Schule Hofheim beherbergen wird. Für die Region Hofheim –Kriftel sei die Gymnasiale Oberstufe der Montessori-Schule eine Bereicherung, so Cyriax. Bürgermeisterin Gisela Stang sagte in ihrer Rede, dass die Kreisstadt mit dem Monterssori-Zentrum Menschen aus Hofheim und weit darüber hinaus vom Kindergarten bis zur Schulzeit Montessori-Bildung anbiete. „Montessori ist kein mainstream. Aber mit diesem Angebot wahren wir die Vielfalt.“ Beide Politiker hoben hervor, dass das Montessori-Zentrum eine wichtige Ergänzung des Bildungsangebots der Kreisstadt sei.

Sowohl die Stadt als auch der Kreis unterstützen den rund 2, 1 Millionen Euro teuren Neubau finanziell mit 25.000 beziehungsweise 49.000 Euro. „Obwohl sie nicht dazu verpflichtet sind“, wie der Vorsitzende des Montessori-Zentrum Hofheim e.V., Dr. Jörg Boysen, sagte.

Das Montessori-Zentrum Hofheim blickt auf eine sechzehnjährige Geschichte zurück, die von stetigem Wachstum und baulicher Erweiterung geprägt ist, rief Schulsprecher Lars Bergmann während der Grundsteinlegung in Erinnerung. Bergmann selbst war eines der ersten Kinder, die ab 1993 das Kinderhaus besuchte. Dieses war in einem Wirtschaftsgebäude des Klosters der Schwestern vom Guten Hirten an der Marxheimer Schloßstraße untergebraucht. Mit den Kindern der ersten Stunde wuchs die Schule. Erst die Grundschule in Räumen des ehemaligen Altenpflegeheims, dann die Mittelstufe, die ins Gebäude des einstigen Kinderheims der Schwestern vom Guten Hirten einzog . Später kam ein weiteres Klostergebäude, in unmittelbarer Nähe der anderen gelegen, als Verwaltungsgebäude hinzu. Eltern, Lehrern und engagierten Mitarbeitern, die Arbeitskraft und Geld in Umbau und Gestaltung der Lernumgebung der Kinder steckten, ist der Erfolg des Montessori-Zentrums zu verdanken, der sich auch in stetig wachsenden Schülerzahlen zeigt. „Wobei wir mit rund 300 Schülern im kommenden Schuljahr unsere Kapazitätsgrenze erreichen werden“, sagt Boysen.

Seit 2008 hat das Montessori-Zentrum die Genehmigung, eine Gymnasiale Oberstufe anzubieten. Derzeit lernen zwei Gruppen mit jeweils 17 Schülern nach den Prinzipien Maria Montessoris zusammen in jahrgangsgemischten Gruppen, individuell unterstützt und beraten von Fachlehrern mit dem Ziel Abitur oder Fachabitur. Die endgültigen Räume dazu werden nun mit dem Neubau geschaffen, der neben Gruppenräumen auch Fachräumen für naturwissenschaftlichen und musischen Unterricht ausreichend Platz bieten wird. Der Neubau sei, so sagte Schulleiterin Ulrike Molter-Nawrath bei der Grundsteinlegung, wichtiges Puzzelteil des Montessori-Zentrums. „Doch neben der Bedeutung, die der Ausbau der Sekundarstufe II für uns hat, ist er doch nur als ein Teil eines Ganzen zu verstehen.“

Am Samstag, den 28. November, können alle Interessierten zwischen 10 Uhr und 13 Uhr die Montessori-Schule beim Tag der offenen Tür kennenlernen.

Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Die Montessori-Schule wächst (Höchster Kreisblatt vom 19.09.2009)

Für 2,1 Millionen Euro entsteht an der Schloßstraße ein Neubau mit zusätzlichen Klassen- und Fachräumen

"Das Montessori-Zentrum wird um ein Gebäude erweitert. Außerdem entstehen 60 Parkplätze samt einer Hol- und Bringschleife.

Marxheim. Seit 1993 besteht das Montessori-Zentrum auf dem Gelände des «Haus zum Guten Hirten» an der Schloßstraße und ist seitdem stetig gewachsen. Was mit einem Kinderhaus begann, hat sich zum Komplett-Angebot vom Kindergarten bis zum Abitur gemausert. Das hat über die Jahre immer wieder eine Erweiterung nötig gemacht, die in bestehenden Gebäuden des Klosters verwirklicht werden konnte. Nun hat der Trägerverein erstmals einen Schulneubau in Angriff genommen. Seit August sind die Bauarbeiter am Werk.

«Durch die Einrichtung der Oberstufe fehlen uns drei Klassenräume», sagt Dr. Jörg Boysen, Vorstandsvorsitzender des Vereins Montessori-Zentrum Hofheim. Für den Übergang hilft man sich mit Containern. «Nachholbedarf» habe die Schule zudem schon länger in Sachen Fachräume. In dem Neubau entstehen daher neben den drei Klassenzimmern zwei naturwissenschaftliche Räume, und auch die Fächer Musik, Kunst sowie Theater und Bewegung sollen einen eigenen Bereich erhalten. Hinzu kommen ein weiteres Lehrerzimmer und einige Nebenräume zur Differenzierung.

Mit der Ankündigung, eine Oberstufe einrichten zu wollen, sei die Nachfrage nach Plätzen in allen Jahrgangsstufen bis hinunter zum Kinderhaus gewachsen, berichtet Boysen. Für viele Eltern wohl ein entscheidendes Faktum. Ein Schulwechsel ist jetzt auch für ein Abitur nicht mehr nötig. «Wir sind damit aber auch an unseren Wachstumsgrenzen angelangt», sagt Boysen. 300 Schüler seien das Maximum, «unser Endausbau», wie Boysen sagt. Nicht unbedingt, weil man damit die Nachfrage gesättigt sehe, sondern «weil das die für uns sinnvolle Arbeitsgröße ist», ergänzt Eva Wilke, die für den Verein Öffentlichkeitsarbeit macht. ..."

Hier geht's zum Artikel (solange er onlne verfügbar ist).

Mehr Platz für Montessori (Frankfurter Rundschau vom 03.09.2009)

"Die Bagger sind da, der Container als Ausweichquartier für die Schüler steht - pünktlich mit Beginn des neuen Schuljahres haben auch die Arbeiten zum Bau eines neuen Schulgebäudes auf dem Gelände Montessorischule in Marxheim angefangen.

Knapp zwei Millionen Euro investiert der private Trägerverein in das dreigeschossige Gebäude. Die alte Scheune, die noch aus der Zeit stammt, als auf dem Gelände des Klosters Zum Guten Hirten Landwirtschaft betrieben wurde, musste dafür weichen. Drei Klassenräume sollen in dem Neubau unterkommen, Fachräume für Naturwissenschaften, für Musik, Kunst und Theater, Schülerarbeitsplätze und ein Lehrerzimmer.

Der zusätzliche Platz wird dringend gebraucht. Denn nicht nur Grundschule und Mittelstufe der Privatschule sind gut besucht, im Herbst 2008 hat auch die gymnasiale Oberstufe bei Montessori den Betrieb aufgenommen. Mittlerweile lernen 35 Schülerinnen und Schüler in jahrgangsgemischten Klassen des Jahrgangs elf und zwölf für das Abitur, 2011 sollen die ersten Montessori-Absolventen ihre Reifeprüfung ablegen. ..."

Staffelübergabe (Hofheimer Zeitung vom 17.07.2009)

Ute Vogell mit (von links) U. Molter-Nawrath, U. Stähler + Janet Weigand - D. Dimitrov nicht im Bild

Schulleiterin Ute Vogell verabschiedet, Schulleitungsteam geht im kommenden Schuljahr neu formiert an den Start

Wechsel an der Spitze des Montessori-Zentrums Hofheim: Zum Ende des Schuljahres übergab Ute Vogell die Schulleitung an ihre langjährige Stellvertreterin Ulrike Molter-Nawrath und ein dreiköpfiges Leitungsteam. Gut vorbereitet wird die neue Schulleitung in den kommenden zwei Jahren den Ausbau der Schule zu einer dreizügigen Grund-, Integrierten und Integrativen Gesamtschule mit Oberstufe abschließen können.

Die gebürtige Hessin Ute Vogell, die im niedersächsischen Oldenburg ihre Schulkarriere begann, prägte in den vergangenen neun Jahren das Profil des Montessori-Zentrums. Unter ihrer engagierten Führung wuchs die Schule in Hofheim-Marxheim kontinuierlich und weitete ihr Angebot aus. Der Vorsitzende des Trägervereins, Jörg Boysen, würdigte in einer Feiertstunde Vogells Mut und visionäre Kraft, ohne die der Ausbau der Sekundarstufe II nicht möglich gewesen wäre. Wie in der Pädagogik, geht das Montessori-Zentrum Hofheim auch in der Leitung der Schule künftig einen individuellen Weg. Ein Team von vier langjährig bewährten Mitgliedern des Lehrerkollegiums hat die Schulleitungsaufgaben gemeinsam übernommen. Ansprechpartner für die Öffentlichkeit wird Ulrike Molter-Nawrath, die schon seit 2001 stellvertretende Schulleiterin gewesen ist. Ulrike Stähler wird ihr in der Funktion der Leitung der Gymnasialen Oberstufe nachfolgen. Beide Frauen zeichnet aus, dass sie nicht nur Montessori-Pädagoginnen mit langjähriger Lehrerfahrung sind, sondern auch über langjährige Erfahrungen in der freien Wirtschaft im Bereich der betrieblichen Qualifizierung, Erwachsenenbildung und Organisation verfügen.

Diana Dimitrov und Janet Weigand ergänzen das Schulleitungsteam. Beide sind engagierte Pädagoginnen, die seit ihrer Montessori-Ausbildung am Montessori-Zentrum Hofheim zu Beginn des Jahrtausends an der Schule arbeiten. Auch sie haben die Entwicklung der Schule mit geprägt, Diana Dimirtov im Bereich Fremdsprachen und Janet Weigand im Grundschulbereich.

Ute Vogell, die für ihre Arbeit an der Montessori-Schule Hofheim lediglich aus dem Staatsdienst beurlaubt war, wird auf Wunsch ihres Dienstherren für die ihr noch bis zur Pensionierung verbleibenden Jahre die Leitung einer staatlichen Integrierten Gesamtschule in Frankfurt übernehmen und dort einen Montessori-Zweig aufbauen.

Im kommenden Jahr werden Ulrike Molter-Nawrath und Ulrike Stähler mit der erste Gruppe Schüler die Qualifizierungsphase für das Abitur angehen. Die Bauarbeiten für den abschließenden Ausbau der Schule werden noch in den Sommerferien beginnen.

Das Montessori-Zentrum Hofheim bietet innovative reformpädagogische Bildung aus einem Guss vom Kindergarten bis zum Abitur. Ingesamt 260 Kinder und Jugendliche besuchen aktuell die Montessori-Schule Hofheim. Das Bildungskonzept der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori ist eine hochaktuelle Antwort auf die Bildungsanforderungen der Zukunft. Persönlichkeitsbildung und Lernen ohne Druck, jeder in seinem Tempo in altersgemischten Gruppen, sind die Grundzüge dieser Pädagogik.

Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Neue Chefin in der Schloßstraße (Höchster Kreisblatt vom 15.07.2009)

Ulrike Molter-Nawrath leitet jetzt die Montessorischule – 2011 gibt’s erstmals einen Abiturjahrgang

"Bedeutsame Personalie: Die Leiterin der Hofheimer Privatschule, Ute Vogell, kehrt zurück in den Staatsdienst.

Neun Jahre lang hat Ute Vogell die Montessori-Schule geleitet, zum Ende des Schuljahres hat sie ihr Amt an ihre langjährige Stellvertreterin Ulrike Molter-Nawrath übergeben. Vogell (59), die für ihre Arbeit an der Hofheimer Privatschule lediglich aus dem Staatsdienst beurlaubt war, wird auf Wunsch ihres Dienstherrn bis zu ihrer Pensionierung die Führung einer integrierten Gesamtschule in Frankfurt übernehmen und dort einen Montessori-Zweig aufbauen. Derweil wird das neue Leitungsteam der Hofheimer Montessorischule in den kommenden zwei Jahren den Ausbau der Schule vollenden. Einer dreizügigen Grundschule folgen dann eine Integrierte und Integrative Gesamtschule mit Oberstufe. In der Schloßstraße 119 soll es dann im Jahre 2011 den ersten Abiturjahrgang geben.

Dieses ehrgeizige Vorhaben ist ganz eng mit dem Namen Ute Vogell verbunden, die den Aufbau der Sekundarstufe II «mutig und mit visionärer Kraft» vorangetrieben habe, würdigte der Vorsitzende des Trägerverein, Dr. Jörg Boysen, die Arbeit der Rektorin in einer Feierstunde. Vogell war es auch, die nach einer eher hektischen Anfangszeit Ruhe in den Alltag der Hofheimer Privatschule brachte.

Neben der neuen Leiterin soll ein Team von drei Lehrern diese Erfolgsgeschichte fortschreiben. Ansprechpartnerin für die Öffentlichkeit wird die neue Chefin Ulrike Molter-Nawrath (51) sein, die bereits seit 2001 stellvertretende Schulleiterin war. Ulrike Stähler wiederum übernimmt deren Funktion als Leiterin der Gymnasialen Oberstufe. «Beide Frauen», so teilt die Schule in einer Presseerklärung mit, «zeichnet aus, dass sie nicht nur Montessori-Pädagoginnen mit langjähriger Lehrerfahrung sind», sondern sich in der freien Wirtschaft auch Qualifikationen in der Erwachsenenbildung und Organisation erworben hätten. Zur neuen, rein weiblichen Führungsriege gehören überdies Diana Dimitrov (Fremdsprachen) und Janet Weigand (Grundschule)."

...

Montessori bis zum Abitur (Frankfurter Rundschau vom 21.11.2008)

Hofheim Gymnasiale Oberstufe ist gut gestartet / Schüler kommen aus der ganzen Region

VON ANDREA ROST

"Im August dieses Jahres ist für die Gründer der Hofheimer Montessori-Schule ein Traum ein Erfüllung gegangen: Die gymnasiale Oberstufe hat ihren Betrieb aufgenommen - mit 21 Schülerinnen und Schülern. In jahrgangsgemischten Gruppen werden sie nach den Prinzipien der italienischen Reformpädagogin Maria Montessori unterrichtet. Das ist ein Novum in Hessen, denn neben der Hofheimer Schule bietet bisher nur die Rhein-Main International Montessori School in Friedrichsdorf eine Oberstufe an.

Ein Drittel der Elftklässler in Hofheim sind Quereinsteiger in die Montessori-Schule. Lukas (20) zum Beispiel, der zuvor die Odenwaldschule in Heppenheim besucht hat und nach einem Jahr Auslandsaufenthalt in England jetzt in der Kreisstadt fürs Abitur lernt, oder Katharina aus Kelkheim, die
Schülerin eines Königsteiner Privatgymnasiums war, ehe sie in die Montessori-Oberstufe wechselte. "Meine Erwartungen sind übertroffen worden", sagt die 16-Jährige. "Die Lehrer sind hier immer für uns da, jeder bekommt die Unterstützung, die er braucht."

...Schon ab dem kommenden Schuljahr soll es jahrgangsgemischte Lerngruppen geben. In zwei, drei oder vier Jahren kann die Montessori-Oberstufe durchlaufen werden. Englisch, Französisch und Spanisch stehen auf dem Stundenplan. ..."

Ein guter Ort zum Lernen (Hofheimer Zeitung vom 14.11.2008)

Stolz kann das Lehrerteam von Ute Vogell auf das Lob sein, das ihm 19 Kollegen von verschiedenen reformpädagogischen Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet am Ende ihres dreitägigen Besuchs in Hofheim aussprachen. „Die Montessori-Schule Hofheim ist ein guter Ort zum Lernen und ein Ort, an dem sich Schüler wohl fühlen“, war der einhellige Eindruck der Reformpädagogen, die einen kritisch-freundschaftlichen „Blick über den Zaun“ der privaten Hofheimer Grund- und Integrierten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe geworfen hatten.

Die Montessori-Schule in Hofheim-Marxheim ist Mitglied des reformpädagogischen Bündnisses „Blick über den Zaun“, kurz BüZ, das pädagogische Qualitätsstandards formuliert und stetige Qualitätskontrolle einfordert. Regelmäßig besuchen sich Mitglieder des Reformbündnisses gegenseitig, um die Arbeit der Kollegen in Augenschein zu nehmen und voneinander zu lernen. Anfang November befragten Lehrer vor Reformschulen in Greifswald, Göttingen, Hamburg, Rottenburg a.N. , Flensburg, Jena und Friedrichshafen drei Tage lang an der Montessori-Schule Hofheim Lehrer, Eltern und Schüler, sichteten Leistungsberichte und nahmen am Unterricht teil . Ihr Fazit: Die Schule bietet mit ihrem motivierten, dem einzelnen Schülern zugewandten Lehrerteam gute Rahmenbedingungen, damit Schüler mit Freude und vor allem stressfrei lernen können. - „Auf hohem Niveau“, wie BüZ-Mitglied Maik Becker, Reformpädagoge aus Hamburg, betont. "Diese positive Einschätzung freut mich deswegen besonders", betonte Schulleiterin Ute Vogell, "weil sie auch von SchulleiterInnen ausgesprochen wurde, deren Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert waren.Wir spielen also erfolgreich in einer sehr hohen Liga."

Im Bündnis „Blick über den Zaun“ haben sich 60 reformpädagogisch orientierte Schulen zusammen geschlossen, um Erfahrungen auszutauschen und sich immer wieder in der Bildungspolitik zu Wort zu melden. So wenden sich die Schulen beispielsweise gegen einen verkürzten Bildungsbegriff („Bildung ist mehr als eine Wirtschaftsressource“) und eine „Zulieferungsdidaktik“. Das Bündnis entstand 1989 aus einem Arbeitskreis von Schulleiterinnen und Schulleitern. Es setzt sich für das Grundrecht jedes Menschen auf individuelle Persönlichkeitsbildung ein.

...

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung.)

Montessori-Kinderhaus auf Erfolgskurs: Qualitätssiegel für weitere zwei Jahre (Hofheimer Zeitung vom 7.11.2008)

Das Hofheimer Montessori-Kinderhaus darf auch die kommenden zwei Jahre lang mit dem Montessori Qualitätssiegel (MQS) für seine hervorragende Arbeit werben. Das seit 2005 vergebene Siegel wird von der Deutschen Montessori Gesellschaft (DMG) an Gruppen und Einrichtungen im Kindergartenbereich vergeben, die nach festgelegten hohen Standards Montessori-pädagogisch arbeiten. Das Siegel gibt Eltern die Sicherheit, dass die ausgezeichnete Einrichtung in Hinblick auf Ausstattung, Arbeit der Montessori-Pädagoginnen und Zusammenarbeit mit den Eltern im Sinne der italienischen Reformpädagogin Maria Montessoris arbeiten und sich ständig weiterentwickeln.

Bei der Verleihung des Siegels am Freitag, 31. Oktober, sagte der Vorsitzende der Deutschen Montessori Gesellschaft, Rainer Völkel, die Ausstattung des Hofheimer Montessori-Kinderhauses lasse keine Wünsche offen. „Die Umgebung ist ästhetisch und vollständig nach Montessori-Kriterien eingerichtet.“ Die Arbeit des Pädagogenteams sei vorbildlich und zeige eine stetige Weiterentwicklung.

Die Leiterin des Montessori-Kinderhauses, Heidi Laube-Reining, und die Mitarbeiterinnen sind stolz auf die Auszeichnung. Das Team freut sich vor allem über das Lob, das Gutachterin, Andrea Donath, zum Abschluss der Prüfung aussprach: „In Ihre Einrichtung würde ich mein Kind auch schicken.“

Im Montessori-Kinderhaus werden derzeit 43 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren von insgesamt sieben Pädagoginnen, die alle über ein Montessori-Diplom verfügen, betreut.

Das Kinderhaus ist täglich ab 7.30 Uhr geöffnet. Es kann zwischen Ganztagsbetreuung bis 17 Uhr (freitags 14 Uhr) und Halbtagsplätzen bis 14.30 Uhr (freitags 14.00 Uhr) gewählt werden. Anmeldungen sind jederzeit möglich. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.montessori-hofheim.de.

Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Goethe in Göteborg (Hofheimer Zeitung vom 4.11.2008)

Montessori-Zentrum Hofheim kooperiert mit schwedischer Schule

„Goethe for Göteborg and Astrid for Hofheim““ ist der Titel eines neuen Projektes, das das Montessori-Zentrum Hofheim zusammen mit seiner schwedischen Partnerschule MontessoriSkolan in Göteborg ins Leben gerufen hat. In der vergangenen Woche besuchten 16 schwedische Schüler das Zentrum und entwickelten zusammen mit ihren Lehrern und den deutschen Schüler/innen das Konzept für ein länderübergreifendes Literatur-Projekt. Die Arbeitssitzungen fanden zum Teil auf einem Rhein-Dampfer statt. Auf dem Besuchsprogramm stand aber auch das Goethehaus in Frankfurt, in dem sich die Schüler vor Ort über den großen Dichter informierten. Im Frühjahr nächsten Jahres werden Schüler des Montessori-Zentrums Hofheim nach Schweden fliegen und Astrid Lindgrens Leben und Werk weiter studieren. Bis dahin sollen in gemischten Arbeitsgruppen (je zwei schwedische und deutsche Schüler) Ergebnisse erarbeitet und in Göteborg in vielfältiger Form (zum Beispiel als Buch oder Film) präsentiert werden. Damit dies gelingt, müssen die Schüler sich auf Englisch verständigen.

Internationaler Austausch gehört seit Jahren zum Programm des Montessori-Zentrums Hofheim. Bereits bei dem von der EU geförderten Comenius-Projekt arbeiteten Schule und Kinderhaus in Marxheim mit Partnereinrichtungen im Spanien, der Montessoriskolan in Göteborg und Großbritanien zusammen. Auch der Schüleraustausch mit Schweden hat am Montessori-Zentrum Hofheim Tradition. Bereits im letzten Schuljahr gab es ein ökologisches Projekt „Eco-Life“, bei dem schwedische und deutsche Schüler zusammenarbeiteten. Der Kontakt zur schwedischen Montessori-Schule wurde auf Initiative von Rüdiger Biedermann im Rahmen des Göteborg-Kongresses von „Montessori Europe“ geknüpft. Die beiden Schulleiterinnen Ute Vogell und Birgitta Attling entwickelten mit den beteiligten Lehrern die Idee gemeinsamer Unterrichtsprojekte.

Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Montessoris „Gute Hirten“ („Der Sonntag“ vom 26.10.2008)

In Hofheim unterstutzt die Ordensgemeinschaft diesen Zweig der Pädagogik

Von Eva Wilke

'„Schafe brauchen einen guten Hirten. Menschen manchmal auch“, so ist auf der Internetseite der Schwestern vom Guten Hirten zu lesen. Schwester Gudula Busch ist eine solche Hirtin.

Schwester Gudula Busch ist bekannt aus vielen Medien. So saß die 74-Jährige auf der Talk-Couch des WDR, und die Presse berichtete über ihr Engagement und das ihrer Mitschwestern in der Wohnsiedlung am Frankfurter Berg. Für ihre Arbeit in diesem sozialen Brennpunkt erhielten sie den Frankfurter Integrationspreis und eine Auszeichnung vom Bündnis für Demokratie und Toleranz.

Doch sie und ihr Orden unterstützen in Hofheim seit Jahren das Montessori-Zentrum tatkräftig. Und das, obwohl der Trägerverein des Zentrums, aus einer Elterninitiative hervorgegangen, nicht kirchlich gebunden ist. Für Schwester Gudula ist das nicht ungewöhnlich. Zu den Aufgaben des Ordens gehört es, junge Menschen – unabhängig von der Konfession – zu fördern.

Zudem bestehe, so Schwester Gudula, eine gewisse Verbindung zu Montessori. Einige ihrer Mitschwestern in Italien kannten die Ärztin und Pädagogin Maria Montessori noch persönlich. „Ich verstehe die Montessori-Pädagogik als Vorbeugung. Sie stärkt Kinder und Jugendliche, damit Probleme gar nicht erst entstehen“, sagt die studierte Sozialarbeiterin Gudula Busch. Von daher sei die Ansiedlung des Montessori-Zentrums auf dem Klostergelände eine sinnvolle Fortführung der Arbeit, die die Schwestern über 100 Jahre lang vor den Toren Frankfurts geleistet haben. ...'

Hier ist der komplette Artikel als PDF-Download.

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Kleinkindgruppe am Montessori-Zentrum im Gespräch (Pressemitteilung 18.08.2008)

Schon seit Jahren fragen Eltern beim Montessori-Zentrum nach Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder unter 3 Jahren, ergänzend zum Montessori-Kinderhaus für Kinder ab 3 Jahren. Bislang war die Realisierung eines entsprechenden Angebotes nicht wirtschaftlich tragfähig.

Durch die jüngst verstärkte Bundes- und Landesförderung von Betreuungsangeboten für diese Altersgruppe kam die Etablierung eines Angebots in Frage, insbesondere durch die Möglichkeit eines Investitionskostenzuschusses in Höhe von bis zu 90% der Kosten eines Neubaus. Die grundsätzliche Entscheidung, ob bzw. in welcher Variante die Etablierung einer Kleinkindgruppe in Angriff genommen wird, trifft die Mitgliederversammlung des Montessori-Zentrums Ende September 2008.

Anfang 2008 hat das Montessori-Zentrum Verhandlungen mit der Stadt Hofheim aufgenommen über die Erweiterung der bestehenden Trägervereinbarung für das Montessori-Kinderhaus. Gegenstand sind zwei sogenannte „U3-Gruppen“ mit insgesamt 26 Plätzen für Kinder zwischen ein und drei Jahren. Parallel wurde eine Bauvoranfrage an den Main-Taunus-Kreis gerichtet für einen hierfür erforderlichen Neubau.

Die Verhandlungen mit der Stadt verliefen positiv, doch ergab das Ergebnis der Bauvoranfrage, dass für einen Neubau an der vorgesehene Stelle eine Änderung des betreffenden Bebauungsplans erforderlich ist. Dies hat natürlich Auswirkungen auf den Zeitraum bis zur möglichen Eröffnung der Einrichtung. Die städtischen Gremien beraten bereits über eine Vorlage, mit der das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans eingeleitet werden soll.

Von der zu erwartenden Verzögerung ist, wegen bestimmter Gewährungsvoraussetzungen für den erwähnte Investitionskostenzuschuss, auch die angedachte vorgezogene Etablierung einer ersten U3-Gruppe in vorhandenen Räumen tangiert. Diesbezügliche Planungen wurden zunächst angehalten.

Angesichts der veränderten zeitlichen Rahmenbedingungen überarbeitet das Montessori-Zentrum derzeit sein Konzept für die U3-Gruppen und stimmt es mit der Stadt Hofheim und dem MTK-Jugendamt erneut ab. Der aktuelle Stand der Überlegungen wird vorab u.a. auch den Anliegern an einem Infoabend vorgestellt, ergänzend zu den Plänen für einen bereits vom Zentrum beschlossenen Neubau für die Montessori-Schule. Dieser ist im Rahmen des bestehenden Bebauungsplans möglich.

Erweiterung in reformpädagogischen Netzwerken (Hofheimer Zeitung vom 3.6.2008)

Montessori-Schule baut aus und verstärkt ihre reformpädagogischen Kontakte

Mit Blick auf das kommende Schuljahr hat die Montessori-Schule Hofheim ihre reformpädagogische Vernetzung weiter ausgebaut: Verschiedene Montessori-Kongresse und die Mitarbeit in Arbeitsgruppen der Montessori-Verbände gaben Anregungen für die Ausgestaltung der neuen Montessori-Oberstufe. Die Projektarbeit mit SchülerInnen der Montessoriskolan Göteborg brachte wertvolle Erkenntnisse und Kontakte und wird im nächsten Schuljahr fortgesetzt. „Auch die bisherigen Klassen und die beiden neuen altersgemischten Gruppen in der Primarstufe und Sekundarstufe I werden von der Intensivierung der Montessori-Kontakte profitieren“, meint Schulleiterin Ute Vogell.

Das dreijährige Comenius-Projekt „KITE“ (Kids Investigating and Teaching Each Other) mit einer englischen, einer spanischen und der schwedischen Partnerschule wurde erfolgreich mit dem Ende des Schuljahres abgeschlossen. Einige Ergebnisse können auf dem Sommerfest am 7.6.08 betrachtet werden. Die positiven Comenius-Erfahrungen beflügeln die Suche nach weiteren internationalen Schüler-Projekten.

„Wir freuen uns, dass wir im Bündnis „Blick über den Zaun“, aus dem viele Preisträger des „Deutschen Schulpreises“ stammen, unsere Arbeit bestätigt sehen, aber auch Anregungen von anderen Reformschulen aufgreifen können“, fasst Schulleiterin Ute Vogell die Ergebnisse BÜZ-Tagung vom 24.-26.5.08 in Hofgeismar zusammen. Dort wurde ein offener Brief an die Kultusministerkonferenz zur Verbesserung des deutschen Schulwesens verabschiedet, der mit den Forderungen nach einer aktiven Lernkultur in gemischten Gruppen mit Fokus auf die Individualität des jeweiligen Kindes wesentliche Aspekte der Montessoripädagogik unterstützt.

Solche erfreulichen Entwicklungen stützen die Schule in den Augen der Schulleiterin, denn: „Dies alles macht uns Mut, die in den nächsten Jahren vor uns liegende Aufbauleistung mit Engagement und voller Aufbruchstimmung anzugehen.“

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Nachfrage steigt: Montessori-Schule Hofheim wächst weiter (Pressemitteilung 6.5.2008)

Die Zahl der Bewerber noch nie so hoch: Für die Grundschulklassen der Montessori-Schule Hofheim meldeten sich so viele Interessenten, dass sich Schulleitung und Trägerverein, das Montessori-Zentrum Hofheim, dazu entschlossen haben, im kommenden Schuljahr sowohl eine dritte A- als auch eine dritte B-Gruppe einzurichten. Einzelne Plätze in diesen Gruppen können noch vergeben werden.

Die Montessori-Schule Hofheim ist in der Sekundarstufe eine von drei Integrierten Gesamtschulen im Main-Taunus-Kreis, in der Kinder und Jugendlicher aller Leistungsstärken gemeinsam lernen. Einzigartig ist das Lernen in altersgemischten Gruppen und der hohe Anteil von Freiarbeit, wodurch das individuelle Lernen entsprechend den eigenen Stärken im eigenen Tempo gefördert wird. Jeweils drei Jahrgangsstufen lernen in einer Lerngruppe. So umfasst die A-Gruppe Kinder der Klassen 1 bis 3. In der B-Gruppe arbeiten Viert- bis Sechstklässler gemeinsam. Als weitere Besonderheit bietet die Montessori-Schule Hofheim die Möglichkeit, geeignete Kinder in der so genannten Eingangsstufe vorzeitig einzuschulen.

Die Schule bietet verlässliche Unterrichts- und Betreuungszeiten. Alle Schüler und Schülerinnen haben täglich nach einem offenen Beginn zwischen 7.50 und 8.20 Uhr bis mindestens 14.15 Uhr Unterricht. Je nach Jahrgangsstufe gibt es nachmittags dann weitere verbindliche bzw. freiwillige Angebote.

„Nicht zuletzt die Genehmigung der gymnasialen Oberstufe zum kommenden Schuljahr erleichtert vielen Eltern die Entscheidung für unsere Schule“, sagt Dr. Jörg Boysen, der Vorsitzende des Montessori-Zentrums Hofheim. In der Oberstufe wird ebenfalls in jahrgangsgemischten Gruppen gelernt, ein in Hessen einmaliges Modell. So besteht die Möglichkeit, je nach Ausgangssituation das Abitur innerhalb zwei bis vier Jahren zu erwerben. Die ersten Elftklässler werden nach den Sommerferien mit ihrer Arbeit beginnen. Leistungskurse werden in allen Hauptfächern und u.a. in den Naturwissenschaften angeboten. Auch in diese Gruppe können noch einzelne Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden.

Weitere Klasse geplant (Hofheimer Zeitung vom 25.1.2008)

Hohe Anmeldezahlen an der Montessori-Schule

Auf Basis der bis Ende Dezember 2007 erfolgten Anmeldungen überarbeitet die Montessori-Schule Hofheim derzeit ihre Planung für das kommende Schuljahr.

Für die 2008/2009 startende gymnasiale Oberstufe stehen, bei der bislang geplanten Klassenstärke von 18, für die eingegangenen externen Anmeldungen nur wenige Plätze zur Verfügung. Daher überlegt die Schulleitung, die erste Oberstufenklasse um bis zu 6 Schüler/innen zu erweitern, bei gleichzeitiger Erhöhung der Lehrerdoppelbesetzungen. Bei einer Klassenstärke von 24 würde sich nämlich eine komplette Doppelbesetzung durch Fachlehrer in allen Kernfächern tragen.

„Wir freuen uns über das Interesse an unserer Oberstufe. Durch die erhöhten Doppelbesetzungen würden wir unsere Fähigkeit, die Jugendlichen individuell zu fördern, sogar weiter verbessern“, so die Schulleiterin Ute Vogell. Daher hat die Schule die Anmeldefrist für die Oberstufe bis 25.1.2008 verlängert.

Die Montessori-Schule bietet einen individuellen Weg zum Abitur an: Staatliche Abituranforderungen und persönliche Schwerpunktsetzungen werden u. a. durch Freiarbeit und jahrgangsübergreifende Gruppen in Einklang gebracht. Auch können die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Begabungen, erworbenen Qualifikationen und dem individuellen Lerntempo in nur zwei oder aber auch in drei oder vier Jahren die Abiturprüfung anstreben.

Auch in den anderen Klassenstufen gibt es erfreulich viele Anmeldungen. Je nach Ergebnis der Kennenlerntage Anfang Februar könnte eine weitere jahrgangsgemischte Gruppe in den Klassenstufen 4-6 oder 1-3 etabliert werden – natürlich auch abhängig von der Lehrerversorgung.

Wie der Vorsitzende des Montessori-Zentrums, Dr. Jörg Boysen, erläuterte, plant der Trägerverein der Schule einen Ausbau, durch den ab 2009/2010 weitere Schulräume für die Oberstufe und andere Altersstufen verfügbar werden. „Die hohe Zahl der Anmeldungen in diesem Jahr macht uns Mut, unsere Ausbaupläne konsequent voranzutreiben“, so Dr. Boysen.

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Erste Oberstufenklasse wird größer (Wiesbadener Kurier vom 23.01.2008)

Montessori-Schule plant wegen hoher Anmeldezahlen weitere Gruppen

"Auf Basis der bis Ende Dezember erfolgten Anmeldungen überarbeitet die Montessori-Schule Hofheim derzeit ihre Planung für das kommende Schuljahr. Für die 2008/2009 startende gymnasiale Oberstufe sind mehr externe Anmeldungen eingegangen als Plätze geplant waren. Daher überlegt die Schulleitung, die Oberstufenklasse mit einer Klassenstärke von 18 um bis zu sechs Schülerinnen zu erweitern, bei gleichzeitiger Erhöhung der Lehrerdoppelbesetzungen durch Fachlehrer in allen Kernfächern. ...

Auch in den anderen Klassenstufen gibt es erfreulich viele Anmeldungen. Je nach Ergebnis der Kennenlerntage Anfang Februar könnte abhängig von der Lehrerversorgung eine weitere jahrgangsgemischte Gruppe in den Klassenstufen vier bis sechs oder eins bis drei etabliert werden. Wie der Vorsitzende des Montessori-Zentrums, Jörg Boysen, erläuterte, plant der Trägerverein der Schule einen Ausbau, durch den ab 2009/2010 weitere Schulräume für die Oberstufe und andere Altersstufen verfügbar werden."

Lernen im eigenen Tempo - Hofheimer Montessori-Schule zieht Kinder aus weitem Umkreis an/Ab 2008 Oberstufe (Wiesbadener Kurier / Main-Taunus-Kurier vom 21.11.2007)

Die Hofheimer Montessori-Schule ist ein Magnet für Schüler aus dem gesamten Main-Taunus und darüber hinaus. Die gymnasiale Oberstufe, die 2008 hinzukommt, ist der letzte Baustein des Gesamtkonzepts.

"... Von drei bis 17 Jahren reicht das Altersspektrum der Kinder, die derzeit das Montessori-Zentrum an der Schlossstraße in Marxheim besuchen. Das sind zunächst 44 Drei- bis Siebenjährige im Kinderhaus. Die 196 Schüler der staatlich anerkannten Grundschule und integrierten Gesamtschule verteilen sich auf A-Gruppen (Eingangsstufe bis dritte Klasse), B-Gruppen (vierte bis sechste Klasse) und C-Gruppen (siebte bis zehnte Klasse). Sie können einen Hauptschul- sowie einen Realschulabschluss ablegen, und bislang wechselten viele auch anschließend in gymnasiale Oberstufen anderer Schule. Das wird künftig nicht mehr nötig sein. Denn ab dem kommenden Schuljahr hat das Montessori-Zentrum selbst eine gymnasiale Oberstufe. ..."

Der komplette Text ist (zeitlich begrenzt) hier online verfügbar.

Start 2008/2009 (Hofheimer Zeitung vom 16.11.2007)

Gymnasiale Oberstufe für Montessori-Schule genehmigt

Nun steht es fest: Die Montessori-Schule in Hofheim wird zum Schuljahr 2008/09 um eine gymnasiale Oberstufe erweitert. Die staatliche Genehmigung wurde kürzlich erteilt. Damit ist das Montessori-Zentrum Hofheim eine der ersten Bildungseinrichtungen in Deutschland, die das erfolgreiche, durch jüngste neurologische Forschungen erneut bestätigte Konzept der Montessori-Pädagogik vom Kindergartenalter bis zum Abitur mit einem erfahrenen Lehrer-Team umsetzt. Die Montessori-Schule bietet damit sowohl für ihre Schülerinnen und Schüler als auch für „Quereinsteiger“ einen individuellen Weg zum Abitur an: Staatliche Abituranforderungen und persönliche Schwerpunktsetzungen werden u. a. durch Freiarbeit und jahrgangs¬übergreifende Gruppen in Einklang gebracht. Auch können die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Begabungen, erworbenen Qualifikationen und dem individuellen Lerntempo in nur zwei oder aber auch in drei oder vier Jahren die Abiturprüfung anstreben. Schon vor Jahren hat das Montessori-Zentrum die Weichen für diesen Weg gestellt. Bei Einstellungen wurde beispielsweise konsequent auf die notwendige Qualifikation zum Unterricht in der gymnasialen Oberstufe geachtet. Auch hat Schulleiterin Ute Vogell langjährige Erfahrungen mit der Vorbereitung und Durchführung von Abiturprüfungen. Weitere Einzelheiten können interessierte Eltern und SchülerInnen am 3. Dezember um 20 Uhr auf einer Informationsveranstaltung in der Schule erfragen und erfahren.

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Montessori-Oberstufe kann starten (FR vom 15.11.2007)

Hofheim Schulleiterin Ute Vogell will Schüler bis zum Abitur individuell fördern

Interview mit Schulleiterin Ute Vogell

"Seit Anfang November hat die Hofheimer Montessori-Schule die Genehmigung für eine gymnasiale Oberstufe. Wie geht es jetzt weiter?

Wir werden zu Beginn des nächsten Schuljahres mit einer ersten Lerngruppe starten, und darin werden wir etwa 18 Schüler der 11. und 12. Klasse jahrgangsübergreifend unterrichten. Danach bauen wir die Oberstufe schrittweise aus. Ziel ist es, insgesamt rund 50 Schüler in den Klassenstufen 11 bis 13 in drei Lerngruppen jahrgangsübergreifend zu unterrichten.

Lehrer und Räume für die Oberstufenschüler sind vorhanden?

Wir fangen im August 2008 mit einem vorhandenen, erfahrenen Lehrerteam an. In den vergangenen Jahren haben wir nämlich gezielt Gymnasiallehrer eingestellt, die auch in der Sekundarstufe II unterrichten können. Praktisch alle von ihnen haben bereits eine Montessori-Zusatzausbildung, und eine neue Kollegin fängt gerade mit dem Kurs an. Platz gibt es zunächst für eine Oberstufengruppe. Danach müssen wir dann den Ausbau angehen.

Für die Montessori-Pädagogik sind individuelle Förderung, jahrgangsgemischte Gruppen und Freiarbeit prägende Elemente. Lässt sich dieser Anspruch auch in der Oberstufe, die neuerdings mit dem Zentralabitur abschließt, umsetzen?

Das Konzept, das von Schulamt und Kultusministerium akzeptiert wurde, orientiert sich an den vorgegebenen Rahmenplänen, wir nutzen aber gleichzeitig die Spielräume aus, die sich aus der Verordnung für die gymnasiale Oberstufe ergeben. Die Montessori-Prinzipien lassen sich auf diese Weise auch in den höheren Klassen fortsetzen. Das Zentralabitur schreckt uns nicht. Wir werden unsere Schüler gut darauf vorbereiten und arbeiten dabei auch eng mit unserer Partnerschule, der Main-Taunus-Schule in Hofheim, zusammen. ..."

Hier geht's zum kompletten Interview.

Montessori-Schule bis zum Abitur (F.A.Z. vom 15.11.2007)

"... Die Montessori-Schule biete einen individuellen Weg zum Abitur an: Staatliche Abituranforderungen und persönliche Schwerpunktsetzungen würden durch Freiarbeit und jahrgangsübergreifende Gruppen verbunden. ..."

Der komplette Text (ca. 850 Zeichen) ist (zeitlich begrenzt und kostenpflichtig) verfügbar unter FAZ.NET.

Vom Kindergartenalter bis zum Abitur (Wiesbadener Kurier / Main-Taunus-Kurier vom 15.11.2007)

Gymnasiale Oberstufe für Montessori-Schule

"Nun steht es fest: Die Montessori-Schule in Hofheim wird zum Schuljahr 2008/09 um eine gymnasiale Oberstufe erweitert. Die staatliche Genehmigung wurde kürzlich erteilt. Damit ist das Montessori-Zentrum Hofheim eine der ersten Bildungseinrichtungen in Deutschland, die das Konzept der Montessori-Pädagogik vom Kindergartenalter bis zum Abitur mit einem erfahrenen Lehrer-Team umsetzt. ...

'Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch in der Oberstufe die Gelegenheit erhalten, die von Maria Montessori propagierten Bildungsziele zu verwirklichen. Jungen Menschen soll ermöglicht werden, ihr Wissen und Können sowie ihre Persönlichkeit bestmöglich zu entwickeln, um die Welt zu einer lebenswerten und friedvollen Umwelt für alle Menschen zu gestalten', sagt Schulleiterin Ute Vogell. ..."

Kompletter Artikel (zeitlich begrenzt) online verfügbar.

Alles klar: Oberstufe an der Montessori-Schule (Höchster Kreisblatt vom 14.11.2007)

"Schneller als erwartet steht es fest: Die Montessori-Schule wird zum Schuljahr 2008/09 um eine gymnasiale Oberstufe erweitert. Die staatliche Genehmigung wurde erteilt, ließ Montessori-Sprecher Mika Kotro gestern wissen. Damit sei das Montessori-Zentrum in der Schlossstraße eine der ersten Bildungseinrichtungen in Deutschland, die das Konzept der Montessori-Pädagogik vom Kindergartenalter bis zum Abitur umsetze. ...

... Schon vor Jahren, so Kotro, habe das Montessori-Zentrum die Weichen für diesen Weg gestellt. Bei Einstellungen sei beispielsweise konsequent auf die notwendige Qualifikation zum Unterricht in der gymnasialen Oberstufe geachtet worden. Auch habe Schulleiterin Ute Vogell langjährige Erfahrungen mit der Vorbereitung und Durchführung von Abiturprüfungen. ..."

Kompletter Text (zeitlich begrenzt) unter Rhein-Main.Net verfügbar.

Montessori-Zentrum sammelte für Bärenherz Stiftung (Hofheimer Zeitung vom 28.6.2007)

Zum Vergrößern bitte Bild anklicken

Am 21.6.2007 nahm Anja Eli-Klein für die Bärenherz Stiftung einen Scheck über Euro 1.000 vom Montessori-Zentrum Hofheim entgegen. Diese Summe war beim Sommerfest des Zentrums im Rahmen einer Verlosung von gespendetem Spielzeug und anderen Artikeln zusammen gekommen.

Kinder aus der Montessori-Schule überreichten den Scheck. "Wir freuen uns über die Chance, die kranken Kinder im Hospiz unterstützen zu können", so der Vereinsvorsitzende Jörg Boysen.

Die Bärenherz Stiftung fördert und unterstützt Projekte und Einrichtungen für unheilbar kranke Kinder, die eine begrenzte Lebenserwartung haben. Es finanziert u.a. das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden-Erbenheim.

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Noch keine Oberstufe an Montessori-Schule (Höchster Kreisblatt vom 25.06.2007)

‚Die Montessori-Schule kann nun doch noch nicht zum nächsten Schuljahr ihre Oberstufenpläne verwirklichen. „Für 2007/08 schaffen wir es nicht mehr“, bestätigt Dr. Jörg Boysen, Vorstandsvorsitzender des Montessori-Zentrums. Noch liegt die Genehmigung durch das Staatliche Schulamt nicht vor. Mit dem Kultusministerium seien die grundsätzlichen Dinge besprochen worden, erklärt Boysen. Dort seien die Prinzipien der Montessori-Pädagogik als „kompatibel“ zu den Auflagen gesehen worden, die für hessischen Oberstufen gemacht werden. Deshalb sei das Montessori-Zentrum „sehr zuversichtlich“, die Genehmigung nach den Sommerferien zu bekommen. Die Montessori-Schule in Hofheim wäre damit die erste Einrichtung in Hessen, in der Schüler auch Abitur machen könnten. ...

Die Absolventen der 10. Klasse, die sich für das neue Angebot schon zum nächsten Schuljahr interessiert hatten, wurden benachrichtigt, dass sie sich an anderen Schulen anmelden müssen. Sobald das Schulamt grünes Licht gibt, will das Montessori-Zentrum dann um erste Oberstufenschüler für das Schuljahr 2008/09 werben.’

"Chancen verbessert, Scheitern verhindert" (Wiesbadener Kurier vom 31.05.2007)

Die zehn Integrierten Gesamtschulen im Kreis wollen ihre Schulform bekannter machen

„Ende 2005 vernetzten sich die drei Integrierten Gesamtschulen (IGS) im Main-Taunus-Kreis mit den sieben im Groß-Gerau-Kreis zur Initiative 'Pro IGS'. Jetzt starteten die zehn Schulleiter sie offiziell mit der Herausgabe einer Info-Broschüre.

Von allen führenden PISA-Ländern als beste Schulform propagiert und in Großstädten wie Wiesbaden und Frankfurt stark nachgefragt, genießt die IGS auf dem Land eher wenig Akzeptanz und ihr Konzept ist oft unbekannt. Um besser über diese Schulform zu informieren und nicht mehr als Einzelkämpfer dazustehen, gründeten die zehn IGSen die Initiative "Pro IGS". Sie erarbeitete eine Broschüre, die jetzt an den Grundschulen und unter Eltern verteilt wird.“

... Da das IGS-Konzept ‚sehr gut zur Montessori-Pädagogik an unserer Gesamtschule passt’, habe sie sich der Initiative angeschlossen, erklärte Ute Vogell vom privaten Hofheimer Montessori-Schulzentrum, das sehr ähnlich und mit gleichem Erfolg, aber sogar mit altersgemischten Klassen und Entwicklungsberichten statt Ziffernzeugnissen arbeitet. ...

Hier der komplette Beitrag und hier die Broschüre als PDF-Datei zum Download.

"Löwenjagd im Taunus" - Gesprächskonzert für die Montessori-Schüler (Hofheimer Zeitung vom 30.05.2007)

Quelle: U. Steinbrink

„Emil Mangelsdorff, 1925 in Frankfurt am Main geboren, gehört zu den wichtigsten und profiliertesten Jazzmusikern Deutschlands und gilt als einer der weltweit besten Saxofonisten. Zugleich versteht er sich als Künstler mit gesellschaftlicher Verantwortung. Mit seinem Gesprächskonzert ‚Swing tanzen verboten - als Jazzmusiker’ war er zu Gast im Montessori Zentrum Hofheim, um den Schülern als Zeitzeuge seine Erlebnisse im Nazi-Regime zu schildern.

... ‚Wenn junge Leute also heute meinen, dass an dieser Zeit etwas Schönes war, dann kann ich nur sagen, dass sie sich aufs Äußerste täuschen. Glaubt ihnen nicht, sondern sagt ihnen eure demokratische Meinung’, gab Emil Mangelsdorff den gebannt zuhörenden Schülern mit auf den Weg. Sehr plastisch waren seine Schilderungen von der Swing Jugend, die fast zeitlos wie die heutige Jugend, ihre Ideale leben wollten. Erstmals im Jahre 1985 als Projekt der Gruppe angekündigt, konnten bisher circa zwanzig dieser Gesprächskonzerte in Kulturzentren, Kirchengemeinden und Schulen unter den Namen ‚Jazzmusiker im Dritten Reich’ und ‚Swing tanzen verboten’ im Rhein-Main-Gebiet stattfinden.“

Der vollständige Beitrag ist (kostenpflichtig) hier zu finden.

Voller Erfolg - der Gesamtschultag an der Montessori-Schule (Hofheimer Zeitung vom 16.3.2007)

Besucherzahlen überstiegen die Erwartungen erheblich

Der von der Hessischen GGG (Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule) im Montessori-Zentrum Hofheim veranstaltete Gesamtschultag zum Thema „Kompetenzorientiertes Arbeit in förderlicher Lernumgebung“ stieß auf besonderes Interesse: 196 Lehrerinnen und Lehrer bildeten sich auf dem Gebiet des individualisierten Lernens fort. In seinem Gastvortrag erläuterte Ernst Gasser (Institut Beatenberg) die Bedingungen und Notwendigkeiten für individualisiertes Lernen. In unterschiedlichen Workshops , die von Schulentwicklung über Kompetenzorientiertes Arbeiten in Mathematik, Sprachen, Deutsch, Gesellschaftslehre, bis hin zu förderlicher Lernumgebung, integrierten Naturwissenschaften und Förderplänen reichten, konnten die Gesamtschullehrkräfte ihre Erfahrungen austauschen. „So stark besucht war ein Gesamtschultag seit langem nicht mehr“, freuten sich die Verantwortlichen der GGG.

Schulleiterin Ute Vogell sah das reformpädagogische Konzept der Montessori-Schule Hofheim durch die hohe Teilnehmerzahl bestätigt. „Keine Schulform in der Sekundarstufe „kompetenzorientiertes Lernen in förderlicher Lernumgebung“ so gut umgesetzt wie die Integrierte Gesamtschule, keine Schulform im Sekundarbereich arbeitet so differenziert wie die Integriete Gesamtschule“, sagte Vogell in ihrer Begrüßungsansprache. „Gesamtschule ist genau das Gegenteil einer Einheitsschule: Als eine Schule für alle Kinder entwickelt sie sich zu einer Schule der Vielfalt, der Differenzierung. Gesamtschulen motivieren mehr Kinder, ihr Potential auszuschöpfen als die Schulen des gegliederten Systems und sie sind Vorreiter der Schulentwicklung , wie die Vergabe des Deutschen Schulpreises eindrucksvoll bestätigt.“ Gerade die Montessori-Pädagogik, die das Kind und seine Entwicklung in den Mittelpunkt stellt, habe sich als besonders lern-förderlich und persönlichkeitsbildend erwiesen.

Das Abschluss-Resümé lautete einhellig: "Ein toller Erfolg für die GGG, die Montessori-Pädagogik und die Montessori-Schule Hofheim."

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Neue Aids-Broschüre für Jugendliche ist gedruckt (Hofheimer Zeitung vom 15.12.2006)

Ein Projekt der Montessori Schule Hofheim

Am Dienstag, den 28.11. konnten die Schüler und Schülerinnen des Projektes in der Druckerei Hoss in Weilbach den Andruck ihrer selbstentworfenen Aids-Broschüre mitverfolgen. Es ist die erste Broschüre in Deutschland, die sich speziell an Jugendliche wendet. So ist es nicht zu verdenken, dass die Schüler aufgeregt und wissbegierig zugleich dem Drucker über die Schultern schauten. Herr Wölfel von der Druckerei Hoss erklärte detailliert, was bei einem  Andruck noch zu steuern ist, nämlich nur noch die Farben. Alles andere ist bereits festgelegt: Text, Seitengestaltung und  Bilder bleiben wie gehabt.

Kathrin Krause von der Aids-Aufklärung Frankfurt, die das Projekt betreut hatte,  und drei Schüler aus dem Projekt  blickten noch einmal auf den langen, arbeitsreichen Entstehungsprozess zurück. In zweiwöchiger Projektarbeit entstand im Sommer diesen Jahres eine 40-seitige Aids-Broschüre – von Schülern für Schüler. In drei Arbeitsgruppen unterteilt texteten, gestalteten und organisierten neun Schüler aus den Jahrgängen 7 bis 9 eine völlig neue, jugendgerechte Informationsquelle für Jugendliche. In einer Auflage von 8000 Stück dient sie zukünftig als Präventionsmaterial in Schulen. Unterstützung fand die Arbeit u.a. auch durch die Damen des Lions Club Rhein-Main, deren Mitglied Frau Neumeyer ebenfalls bei der Druckabnahme anwesend war.

Jenny Haase, Anika Schäfer und Patrick Oberdörfer stellten im Rückblick fest, dass sich der Einsatz gelohnt habe: sie erklärten einstimmig, dass es nicht nur eine sehr interessante und kreative Aufgabe war, sondern dass sie in der Entstehungsphase der Broschüre auch sehr viel über das Thema HIV und Aids gelernt haben. Und außerdem hätten sie auch noch viel Spaß gehabt bei der Arbeit. Alle beteiligten Schüler tauchen in der Broschüre mit den Abbildungen ihrer Hände und Namen auf. Sie können zurecht stolz sein auf ihr Produkt.

Text/Fotos Margit Weinzierl-Baumann

Montessori-Schule schafft mehr Platz (Frankfurter Rundschau vom 1.12.2006)

Umbauten an der Hofheimer Schloßstraße beendet / Neue Fachräume, Bibliothek und Mensa

Rund 700 000 Euro hat das Montessori-Zentrum in diesem Jahr ausgegeben, um sein Außengelände und Räume besser nutzbar zu machen.

„Für Maximilian, Lukas, Anna und einige andere der 192 Montessori-Schüler war gestern ein ungewöhnlicher Schultag. Anstatt Matheaufgaben mit Hilfe anschaulicher Materialien zu lösen oder ihren Wortschatz zu vertiefen, saßen die drei Grundschüler eine Zeitlang in der neuen Mensa im Erdgeschoss des ehemaligen Schwesternhauses und lauschten den Festrednern.

Dem Schuldezernenten Michael Cyriax (CDU) beispielsweise, der betonte, Schulen in privater Trägerschaft wie das Montessori-Zentrum linderten ein wenig den Druck auf „unsere eigenen Schulen“ und böten außerdem „interessante pädagogische Konzepte und eine sehr engagierte Elternschaft“.

... Mit den Umbauarbeiten sind die Projekte des Montessori-Zentrums, dessen Schule in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feierte, noch nicht abgeschossen. Zum kommenden Schuljahr möchte die Schule eine gymnasiale Oberstufe eröffnen; im Kinderhaus soll eine Montessori-Krabbelgruppe eingerichtet werden.“

Montessori-Zentrum baut weiter aus (Höchster Kreisblatt vom 14.11.2006)

„Zehn Jahre gibt es das Montessori-Zentrum auf dem Gelände des Hauses zum Guten Hirten in Marxheim, und es hat sich unter den Bildungseinrichtungen der Kreisstadt fest etabliert. Angefangen hat man einst mit einem Kindergarten, dann das Angebot abschnittsweise ausgedehnt. Fest ins Visier genommen für das übernächste Jahr ist jetzt die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe.

Zu diesem Zweck muss natürlich immer wieder angebaut und umgebaut werden, inzwischen nutzt das Montessori-Zentrum schon drei Gebäude auf dem Kirchengelände. Mit dem Orden als Vermieter verbindet die Fördergemeinschaft Montessori, die die Schule und den Kindergarten betreibt, ein gutes Verhältnis, ließ der Vereinsvorsitzende Jörg Boysen im Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung erkennen. Das gilt aber wohl auch für die Stadt. Die lässt in nämlich ihrem Bebauungsplan für dass Gebiet dort, wo jetzt die Scheune steht, noch einen Neubau für die Schule zu...."

(Zeitlich begrenzter Link zum Artikel: www.rhein-main.net/sixcms/list.php)

Oxford, Göteborg, Almonte - Comenius-Partner (Hofheimer Zeitung vom 17.10.2006)

Auch die Montessori-Schule Hofheim gehört dazu

„Englische, schwedische und spanische Lehrerinnen und Lehrer waren zu Gast in Hofheim -dies sind Comenius-Partner der Montessori-Schule Hofheim. ... 'Ich begrüße die Beteiliigung des Montessori-Zentrums an diesem Projekt ausdrücklich, bietet es doch die Chance, sich über Themen aus Schule, Leben und Kultur in den jeweils anderen Ländern, ohne Umwege auszutauschen und voneinander zu lernen', freute sich die Rathauschefin über das Engagement der vier Schulen. Man hofft, dass die neu geknüpften persönlichen Kontakte zu einem regen Austausch zwischen Lehrern und Schülern der beteiligten Schulen und dem Hofheimer Montessori-Kinderhaus führen werden, denn bei den europäischen Partnern besuchen bereits die Vier- bis Sechsjährigen die Schule. ...“

Schon mit drei Jahren richtig rechnen lernen (Wiesbadener Kurier vom 16.10.2006)

Europäisches Austauschprojekt in Hofheim

"Dass es - entgegen vieler Vorbehalte hierzulande - in anderen Ländern schon längst Praxis ist, dass Kindern bereits im Alter von drei oder vier Jahren erfolgreich das Rechnen, Lesen und Schreiben in Schulen beigebracht wird, das bekam jetzt die Montessori-Schule im Rahmen eines europaweiten Austauschprogramms bestätigt. Daneben erfuhr das Lehrerkollegium der Montessori-Schule auch eine Reihe andere interessante Dinge bei dem Besuch von Pädagogen aus England, Spanien und Schweden, die im vergangenen Jahr mit der Hofheimer Schule eine Kooperation im Rahmen des Comenius-Projekts "K.I.T.E. - Kids investigating und teaching each other" eingegangen sind.

So seien die Schulen in England wohl wesentlich besser mit den Neuen Medien ausgestattet als hierzulande, berichtete Montessori-Schulleiterin Ute Vogell bei einem Gespräch mit Hofheims Bürgermeisterin Gisela Stang. ..."

Zum Artikel: www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3

Die erste Aids-Broschüre für Schüler kommt aus Hofheim (Frankfurter Rundschau vom 12.7.2006)

Jugendliche gestalten für Jugendliche ein Heft über die immer noch unheilbare Krankheit / Bundesweit einmalig

‚Flott geschrieben und witzig bebildert: So wünschen sich Hofheimer Montessori-Schüler die erste Aids-Broschüre für ihre Altersgruppe. Gemeinsam mit der Frankfurter Aids-Aufklärung haben sie ein eigenes Heft erarbeitet. Ab Dezember soll es verteilt werden.

… Zwei Wochen lang haben sie und acht weitere Schüler der Montessori-Schule in Hofheim sich mit der Immunschwächekrankheit Aids intensiv beschäftigt. Ziel ist es, eine Broschüre zu gestalten, die sich erstmals direkt an Schüler wendet und deshalb auch von Schülern gestaltet und getextet wird.

… So kam Krause auf die Idee, diese gemeinsam mit den Schülern zu erstellen. Die Montessori-Schule in Hofheim bot sich laut Krause dafür besonders gut an.

… Das Thema Aids wird hier ab der Klasse 7 im Fach Gesellschaftslehre behandelt und taucht ab dann regelmäßig auch im Fach Naturwissenschaften auf, erläutert Margit Weinzirl, die als Lehrerin das Projekt mit unterstützt hat.

… Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember soll die Broschüre in einer Auflage von 6000 bis 8000 Exemplaren erscheinen. Die Kosten werden überwiegend von Sponsoren aus der Pharmaindustrie gedeckt. www.aids-aufklaerung.de’

Montessori-Schule ausgewählt - Projekt „Freie Lernorte - Raum für mehr“ (Hofheimer Zeitung vom 30.6.2006)

Die Montessori-Schule Hofheim wurde Anfang Juni 2006 als eine von bundesweit 30 Ganztagsschulen für die zweite Phase des Projektes "Freie Lernorte - Raum für mehr" von Schulen ans Netz e. V. ausgewählt.

„Über diese Auswahl freuen wir uns sehr“, kommentiert Schulleiterin Ute Vogell. „Ausgesucht wurden ganz gezielt innovative und engagierte Schulen. Nach unserer Anerkennung als Schule mit besonderer pädagogischer Prägung durch das Hessische Kultusministerium und nach unserer Aufnahme in den „Blick über den Zaun“, einem Zusammenschluss reformpädagogisch orientierter Schulen, sehen wir in dieser Auswahl eine weitere Anerkennung unserer pädagogischen Arbeit.“

Ziel des Projektes von Schulen am Netz e.V. ist es, gemeinsam mit Ganztagsschulen innovative Konzepte des selbständigen Lernens mit neuen Medien an Freien Lernorten zu entwickeln, diese zu erproben und aus den verschiedenen Ergebnissen Kriterien bereit zu stellen, wie Freie Lernorte an Ganztagsschulen etablieren werden können.

Freie Lernorte sind offen für unterschiedliche Lern-, Lehr- und Arbeitsformen. Sie bieten durch die Bereitstellung verschiedener Medien und Materialien vielfältige Lernanreize und lassen sich den Bedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen anpassen. Ganztagsschulen bieten mit ihren offenen Unterrichtsformen, ihrer Projekt- und Themenorientierung, mit der Verbindung von Unterricht und Freizeit neue Möglichkeiten der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern. So stehen unter anderem neue Lehr- und Lernformen im Zentrum des Projektes.

„Die Mitarbeit im Projekt ‚Freie Lernorte’ passt zu unserem Schwerpunkt fürs kommende Schuljahr, das individuelle Lernen noch effektiver zu gestalten“, so die stellvertretenden Schulleiterin Frau Ulrike Molter-Nawrath, die das Projekt leitet. „Wir wollen nämlich den Schülern im PC-Netz Raster bereitstellen mit den Kompetenzstufen, die sie in den einzelnen Fächern erreichen können, und Hinweisen, wie sie dies individuell und eigenverantwortlich tun können. Wir freuen uns deshalb über die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit anderen Schulen."

Weitere Infos sind zu finden unter www.schulen-ans-netz.de bzw. www.schulen-ans-netz.de/projekte/ganztagsschule/index.php.

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Förderung für Ganztagsangebot gebilligt (Hofheimer Zeitung vom 27.6.2006)

Zuwendungsbescheid für Montessori-Zentrum

"Mit Hilfe von bewiligten Fördermitteln des Landes Hessen wird der Ganztagsbereich des Montessori-Zentrums mit der Errichtung unnd Einrichtung einer Mensa mit Multifunktionsraum erweitert und der Ausbau des Sandplatzes zu einem Ballsportfeld mit Spielbereich finanziert.

... überreichte Staatssekretät des Ummweltministeriums Winfried Seif vergangene Woche Schulleiterin Ute Vogell den Zuwendungsbescheid aus dem Investitionsprogramm "Zukunft, Bildung und Betreuung" in Höhe von 243 185 Euro.

...'Aufgrund des sehr guten pädagogischen Konzepts ist es auch notwendig diese Um- und Ausbaumaßnahme finanziell zu unterstützen', erklärte landtagsabgeordneter Axel Wintermeyer. ..."

Hinkender Vergleich (Frankfurter Rundschau vom 20.6.2006)

Eine neue Studie zeigt: Noten bremsen die Motivation und verraten nichts über die Entwicklung von Kindern

Von Stephan Lüke

‘Schulnoten sind nicht objektiv, dafür zu pauschal und lassen keinen wirklichen Vergleich zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie der Universität Siegen, die im Auftrag des deutschen Grundschulverbandes entstand. Für den wissenschaftlichen Leiter der Untersuchung, Hans Brügelmann, steht fest: „Durch den Vergleich mit anderen entmutigen Noten schwächere Schüler, statt ihre Fortschritte zu honorieren und sie zu weiteren Anstrengungen anzuspornen. Vor allem aber erlauben sie keine zuverlässigen Vorhersagen, wie einzelne Kinder sich entwickeln werden.“

Besondere Probleme sieht die Arbeitsgruppe um Brügelmann und Erika Brinkmann von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in der Kopplung von Noten und Auswahl. „Die Noten dienen in Deutschland nur der Verteilung und Aussonderung von Schülern“, bedauert Brügelmann. Mit einem Schuss Sarkasmus fordert er daher einen Vermerk für die bevorstehenden Zeugnisse. Dort, so meint er, müssten Eltern lesen: „Die Kultusminister warnen: Noten können die Entwicklung Ihres Kindes gefährden.“ „Nein“, sagt Hans Brügelmann, „Noten sind kein geeignetes Instrument.“ Sie seien schon deshalb untauglich, weil gleiche Leistungen von Schule zu Schule, mitunter sogar von Klasse zu Klasse unterschiedlich bewertet würden. Soziale und ethnische Herkunft, Geschlecht, aber auch Verhaltensauffälligkeiten und persönliche Sympathie führten zu systematischen Verzerrungen der Beurteilung.

Als Bewertungen dienten Noten bislang lediglich der Disziplinierung und Selektion. „Aber“, so heißt es in der Studie, „spätestens seit der UN-Kinderrechtskonvention erweist sich ein hierarchisches Verständnis von Leistungsbeurteilungen als nicht mehr zeitgemäß.“ Nicht Anpassung und Gehorsam, sondern Mitbestimmung und Selbstverantwortung seien vorrangige Ziele einer demokratischen Schule.

… Bildungsforscher und Grundschulverband plädieren für alternative Beurteilungsverfahren wie Wortgutachten. Allerdings dürften diese sich nicht auf Formeln, die die Ziffernnoten umschreiben, beschränken. Und auch sie machen nach Einschätzung der Wissenschaftler überhaupt keinen Sinn, wenn sie erneut ausschließlich dazu dienen, die Kinder in „Schubladen zu stecken“ und auf Schulformen zu verteilen. Vielmehr sollten sie Schülern und Eltern dazu dienen, Selbsteinschätzungen zu überprüfen. Gemeinsam entwickelte Zielvorgaben könnten darüber hinaus helfen, die eigene Entwicklung zu beobachten und notfalls korrigierend einzugreifen. Befürchtungen, Verbalbeurteilungen hätten einen negativen Einfluss auf die Leistungsbereitschaft, seien empirisch widerlegt. Das Gegenteil sei der Fall. Bei konsequenter Umsetzung einer ziel- und entwicklungsorientierten Bewertung von Leistungen ließen sich sogar positive Effekte auf das Lernklima in der gesamten Klasse nachweisen. …’

Bildungsplan geht in Probephase (Frankfurter Rundschau vom 20.6.2006)

Schulen und Kitas im Kreis testen Entwurf des Kultusministeriums / Konzept für Kinder von null bis zehn Jahren

Hofheim. 'Montessori Schule und Kinderhaus wurden als eines von hessenweit 46 so genannten Tandems vom Kultusministerium ausgewählt, bis Januar 2007 den Entwurf eines hessischen Bildungs- und Erziehungsplans zu erproben. Auch andere Einrichtungen im Kreis testen die „Bildung von Anfang an“.

„Das Konzept ist, wie wir es sehen, sehr montessorisch. Das heißt: Im Mittelpunkt aller Überlegungen steht das Kind“, sagt Ute Vogell, Leiterin der Hofheimer Montessori-Schule. Deswegen habe sie der Entwurf zum ersten hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von null bis zehn Jahren angesprochen.

Grund genug für Vogell und ihre Kollegin Heidi Laube-Reining, die das Montessori Kinderhaus leitet, sich zu bewerben und den Bildungsplan auf seine praktische Umsetzbarkeit zu testen. „Für uns bietet die Teilnahme an der Erprobung darüber hinaus auch eine Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen Kinderhaus und Schule zu intensivieren“, sagt Vogell. Denn obwohl beide Einrichtungen nach den Prinzipien Maria Montessoris arbeiten, entwickelten sie in der Vergangenheit ihre Projekte weitgehend unabhängig voneinander. …’

Persönliche Entwicklung steht an erster Stelle (Hofheimer Zeitung vom 20.6.2006)

Montessorischule präsentiert Ergebnisse

"Zehn Jahre besteht die Montessorischule in Hofheim. Aus diesem Anlass wurde bei einem Sommerfest die Arbeit von zwei Projektwochen präsentiert. In einem Festakt stellte sich in der Eröffnungsrede von Schulleiterin Ute Vogell der motivierende Geist der Montessoripädagogik dar. Montessori-Pädagogik leiste einen positiven Beitrag zur Entwicklung des Individuums und der Gesamtgesellschaft, sagte Vogell und wünschte sch auch für die nächsten zehn Jahre einen frischen Wind der Erneuerung und Entwicklung.

… Natürlich kam auch ein Gruß von der Stadt, überbracht von dem Ersten Stadtrat Wolfgang Exner, der einen finanziellen Beitrag zur Erweiterung der Schulbücherei überreichte. Er betonte, die Montessorischule bereichere das pädagogische Angebot in Hofheim. ..."

Zehn Jahre Montessorischule in Hofheim (Wiesbadener Kurier vom 15.6.2006)

Festakt und Präsentation der Arbeit von Projektwochen

HOFHEIM Die Montessorischule in Hofheim feierte ihr zehnjähriges Bestehen. Die Schüler nutzten den Festakt, um die Ergebnisse zweier Projektwochen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Von Martina Weyand-Ong

‚Dass neben anderen Schülerdarbietungen die "B-rot-Band" das bekannte Thema aus dem Film "Mission Impossible" beim Festakt zum Besten gab, entlockte Schulleiterin Ute Vogell die humorvolle Bemerkung: "Wir sind es ja gewöhnt, das Unmögliche möglich zu machen, und wir haben viele stürmische Zeiten überstanden". Sie wolle sich aber auch in Zukunft davon nicht entmutigen lassen.

Seinem Stolz über das zehnjährige Bestehen der privaten, staatlich anerkannten Montessorischule gab auch Jörg Boysen, der Vorsitzende des Montessorizentrums, Ausdruck. Denn recht einmalig ist, dass die Montessorischule in Hofheim nicht nur aus einer Elterninitiative mit einem enormen Kraftakt hervorgegangen ist, sondern auch nach wie vor eine der wenigen nach der Montessoripädagogik arbeitenden und integrierten Gesamtschulen von der ersten bis zur zehnten Klasse ist. Rund 200 Schüler in jahrgangsgemischten Gruppen besuchen mittlerweile die Schule, die auf einem wunderschön gelegenen Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft des Provinzhauses der Schwestern zum Guten Hirten und dem Hofheimer Stadtwald in der Schlossstraße liegt. ...’

Montessori-Schule Hofheim im Radio (HR1 vom 7.6.2006)

Am 2.6. besuchte uns eine Journalistin vom Radiosender H1, setzte sich zu einer Klasse dazu und sprach mit Schulleitung, Kollegium und Vorstand. Entstanden ist dabei der folgende Beitrag.

Ein weitere HR1-Beitrag zu Privatschulen allgemein ist hier zu finden.

Partnerschaft - Schwedische Schüler zu Gast (Hofheimer Zeitung vom 2.6.2006)

Ein Lehrer der Montessori-Schule Hofheim hat letztes Jahr beim Montessori-Kongress in Göteborg/Schweden einen Kontakt mit einer Montessori-Schule herstellen können, die großes Interesse daran zeigte, mit einer Schülergruppe unsere Schule zu besuchen, in der Hoffnung, dass sich auf Dauer so etwas wie eine Schulpartnerschaft, ein regelmäßiger Austausch entwickeln könnte.

In der Zeit vom 29. Mai bis 3.Juni 2006 besuchten nun 27 Schüler im Alter von 13 bis 16 Jahren mit vier Lehrern die Montessori-Schule Hofheim.

Es haben sich bei uns genügend Eltern gefunden, die die schwedischen Schülerinnen und Schüler aufnehmen konnten. Die Schüler der Montessori-Schule Hofheim haben im Vorfeld schon begonnen, per E-Mail mit den Schweden Kontakt aufzunehmen.

Die schwedischen Schülerinnen und Schüler nehmen am Unterricht in der Projektwoche der Montessori-Schule teil und unternehmen mit ihren Gastschülern einen Ausflug nach Frankfurt.

Am heutigen Freitag Abend organisieren die Gasteltern gemeinsam mit Schülern ein Fest und am Samstag Mittag verlässt die schwedische Gruppe Hofheim wieder.

Die Schule hofft, dass in einer angemessenen Zeit eine Schülergruppe aus Hofheim nach Schweden reisen wird und sich so ein längerfristiges Partnerschaftsprojekt entwickeln kann.

(mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Chemiker lassen Rotkohlsaft in Reagenzgläser tropfen (Hoechster Kreisblatt vom 21.4.2006)

„Im «Kabum-Labor» sind Forscher am Werk: Clara, Angelika, Hannah und Carolin tropfen Rotkohlsaft in Reagenzgläser, in denen sich bereits verschiedene Flüssigkeiten befinden. Laugen oder Säuren, das ist die Frage, zu deren Beantwortung sie jetzt den so genannten PH-Wert ermitteln. Die Kinder sind konzentriert bei der Sache, in ihren weißen Kitteln und mit den großen Schutzbrillen vor den Augen sehen sie tatsächlich aus wie echte kleine Chemikerinnen. Doch die vier jungen Damen sind gerade einmal zwischen sieben und neun Jahre alt. Und eigentlich haben sie gerade Osterferien. Dass sie trotzdem in einer Schule sitzen, in diesem Fall im Schülerhaus der Montessori-Schule Hofheim, stört sie nicht. Im Gegenteil. «Ich mag Lernen eigentlich», sagt die neunjährige Hannah, «ich war schon ’mal in einem Science-Camp». Ein «Science Camp», eine Trainingseinheit für Wissenschaftler also, nennt sich die ungewöhnliche Art der Ferienbetreuung, die noch bis heute 16 Grundschüler mitmachen. …“

(Mehr zum Science Camp: Flyer)

Kreis unterstützt Montessori-Zentrum (Hofheimer Zeitung vom 21.4.2006)

Umbau von privater Schule wird gefördert

Der Kreis unterstützt den Ausbau des Montessori-Zentrums in Hofheim. Laut dem Schuldezernenten, Kreisbeigeordneter Michael Cyriax, erhält die Schule in freier Trägerschaft vom Kreis 40.000 Euro, die Stadt Hofheim werde das Vorhaben ebenfalls unterstützen. „Private Bildungseinrichtungen sind eine wichtige Bereicherung der Schullandschaft im Kreis“, unterstreicht Cyriax. „Sie erweitern die Wahlmöglichkeiten.“

Wie Cyriax nach einem Besuch im Montessori-Zentrum erläutert, sollen dort die Fach- und Übungsräume umgebaut sowie erweitert werden, desgleichen die Mensa und die Besprechungsräume der Lehrer. Die Schule werde derzeit von fast 120 Schülerinnen und Schülern aus dem Kreis besucht.

„Mit den Schulen in freier Trägerschaft wird die Palette an Schwerpunkten und Lernformen noch erweitert.“ Der Main-Taunus-Kreis unterstützt die privaten Schulen durch Zuschüsse für Investitionen. So erhielt die Elisabethenschule, eine private Realschule in Hofheim mit 580 Schülern, im Jahr 2002 rund 175.000 Euro als Zuschuss für ihre Erweiterung. Daneben erhalten die Schulen in freier Trägerschaft vom Kreis einen Beitrag pro Schüler zur Finanzierung der laufenden Schulkosten.

(mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Lernen, nicht unterrichtet werden (FAZ 8.2.2006)

Die Pädagogik von Maria Montessori in der Sekundarstufe

von Dr. Jörg Boysen und Rüdiger Biedermann

Montessori-Pädagogik findet nicht mehr nur in vielen - vorwiegend privaten - Grund­schulen ihren Platz. Vielmehr wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer mehr Schulen im Sekundarstufenbereich gegründet, die sich auf die von der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1871-1952) begründete Reformpädagogik stützen: Inzwischen arbeiten etwa 100 staatlichen und privaten Schulen der Sekundar­stufe in Deutschland nach diesen Grundsätzen.

Die pädagogische Arbeit in der Sekundarstufe fußt auf den gleichen Grundlagen des Lernens, auf der die Montessori-Pädagogik in der Primarstufe basiert. Hierzu gehören die notwendige Selbständigkeit des Lernens durch Eigenmotivation sowie die Gelegenheit zur Konzentration auf ein Thema. Hinzu kommt die freie Wahl der Arbeit, die unter anderem der Förderung der Entscheidungsfähigkeit dient. Schließlich orientiert sich das Lernen an den Interessen des Schülers je nach dessen Entwicklungsphase.

...

Zur Anzeige des kompletten Artikels als Image-Download bitte auf das Bild klicken.

„Bildung von Anfang an“: Montessori-Schule ist dabei (Höchster Kreisblatt vom 21.1.2006)


"«Bildung von Anfang an» heißt die Überschrift hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes für Kinder von null bis zehn Jahren, einem Projekt der Hessischen Landesregierung. Dieses befindet sich derzeit in der Erprobungsphase und wird an 45 Standorten im ganzen Land getestet. Als einzige Einrichtung im Main-Taunus-Kreis beteiligt sich das Hofheimer Montessori-Zentrum – Bewerbungen hatte es mehr gegeben, aus ganz Hessen insgesamt 128.   ..."

Hier der Link zum kompletten Artikel.

Raus aus den Schubladen (Die Zeit, 15.12.2005)

Von Elsbeth Stern

Kinder sind unterschiedlich begabt. Das ist kein Grund, sie auf verschiedene Schulformen zu verteilen

„Verfechter des gegliederten Schulsystems argumentieren gern damit, dass es »begabungsgerecht« sei, also die Kinder ihren Fähigkeiten und Talenten entsprechend fördere. Die Hauptschule für den praktisch-handwerklich Begabten, das Gymnasium für den theoretisch-wissenschaftlich Begabten und die Realschule für einen Begabungstyp, der irgendwo dazwischen liegt.

An diese Aufteilung haben sich viele so sehr gewöhnt, dass sie sie als naturgegeben betrachten. Nun ist die Gewohnheit eine starke Macht, doch eine wissenschaftliche Begründung für die Gliederung des Schulsystems entlang der unterschiedlichen Begabungen der Schüler gibt es nicht. Jeden Schüler entsprechend seinen Lernvoraussetzungen optimal zu fördern ist leicht als Ideal der Schule zu postulieren. Weil diese Voraussetzungen aber von Kind zu Kind unterschiedlich sind, ist die Annäherung an dieses Ideal gleichzeitig die schwierigste Aufgabe. ..."

Link zum kompletten Artikel hier.

Schönere Schule ohne Schulden (Höchster Kreisblatt vom 2.12.2005)

Montessori-Zentrum plant großzügige Erweiterung und Umbau für 717000 Euro

Die Montessori-Schule plant Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen – will dafür aber keine Schulden machen. Ein Unterfangen, das allem Anschein nach mit Hilfe spendenfreudiger Förderer auch gelingen wird.

Insgesamt sind Investitionen in Höhe von 717 000 Euro vorgesehen, um nicht nur die Raumsituation in der Schule zu verbessern, sondern auch die Ganztagsangebote unter angenehmeren Bedingungen durchführen zu können. …

Hier ein Link zum Artikel.

HR prämiert das „Flugfixrotierobil“ des Montessori-Hörclubs (Hofheimer Zeitung vom 29.11.2005)

Seit sechs Jahren gibt es den Hörclub an der Montessori-Schule Hofheim. Und noch viel länger gibt es den jährlich stattfindenden Kinderradiotag des Hessischen Rundfunks. Bisher waren die Berührungspunkte eher einseitiger Natur, d.h. die Montessori-Hörclubkinder besuchten zwar jedes Jahr den Kinderradiotag des HR, aber die Radiomacher wussten wenig über den Montessori-Hörclub. ...

Aus insgesamt rund 450 Beiträgen musste die Jury in zwei Kategorien die Sieger ermitteln. Die Arbeit des Montessori-Hörclubs gewann den ersten Preis in der Kategorie der Kinder unter 10 Jahren. ...

Hier der komplette Artikel.

"Wer hat Lust auf Montessori?" (Hofheimer Zeitung 22.11.2005)

Mit dieser Frage in der Hofheimer Zeitung fing es 1991 an, und genauso geht es heute weiter. Neben dem Montessori-Kinderhaus und der Montessori-Schule erweitert das Montessori-Zentrum Hofheim sein Angebot auf die Allerkleinsten. Im Januar 2006 startet es mit einer Montessori Eltern-Kind-Gruppe für Kinder von 1-3 Jahren aus Hofheim und Kriftel und sucht noch Eltern und Ihre Kinder, die mitmachen wollen. Mehr Informationen erhalten interessierte Eltern auf einem Informationsabend am 7.12.2005 um 20 Uhr im Montessori-Zentrum Hofheim. ...

Hier der komplette Artikel (mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Großer Andrang beim Montessori-Forum (Hofheimer Zeitung vom 11.11.2006)

Erstmals in Hessen Gesamtschau vorgestellt

"Das Montessori Forum Hessen, das am 5. November in der Stadthalle Hofheim stattfand, war ein voller Erfolg. Erstmals wurde in Hessen die Montessori-Pädagogik in einer Gesamtschau vorgestellt. Mehr als 400 Besucher, darunter viele aus Frankfurt, Wiesbaden und ganz Hessen, informierten sich an den sechs Ständen zu Themen wie Deutsch, Mathematik, Kosmische Erziehung und Bilingualität. Kopf, Herz und Hand wurden dabei gleichermaßen angesprochen, denn große und kleine Besucher erfreuten sich an den Montessori-Materialien zum selbst Ausprobieren und Erfahren. Auch die Fachvorträge fanden großen Anklang. Alle hessischen Montessori-Schulen und viele Kinderhäuser beteiligten sich an der Messe. ..."

Hier der komplette Artikel (mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Schülerzahl um 3 % gestiegen / Erfolgreiche Abschlüsse an der Montessori-Schule Hofheim (Hofheimer Zeitung vom 5.9.2005)

Die Montessori-Schule Hofheim startet nach einem erfolgreichen Jahr mit einer um 3 % gestiegenen Schülerzahl in das Schuljahr 2005/2006. Während das letzte Schuljahr mit 192 Schülerinnen und Schülern begonnen wurde, so sind es jetzt 198. Mit dem Ende der Ferien haben weitere Eltern ihre Kinder an der MSH angemeldet, so dass wahrscheinlich die derzeitige Kapazitätsobergrenze von 200 SchülerInnen voll ausgeschöpft wird. Bereits jetzt bestehen für  alle Gruppen Wartelisten.

Für Schulleiterin Ute Vogell ist  die große Nachfrage keine Überraschung: „ Alle Eltern wünschen sich, dass ihr Kind die Schule gut durchläuft: Es soll einen möglichst hochwertigen Abschluss erwerben, ohne dabei vor Stress krank zu werden.  Außerdem wird den Eltern immer stärker bewusst, dass heutzutage ein guter Abschluss allein noch keine  dauerhaften Berufschancen sichert. Der Wert einer umfassenden Persönlichkeitsbildung und ein gutes Schulklima werden immer mehr geschätzt.“  Die Abschlüsse des letzten Schuljahres (2004/2005) zeigen wiederum auf, wie ohne Lernstress und Leistungsdruck durch Leistungsbereitschaft gute Ergebnisse erzielt werden. Ihren Realschulabschluss absolvierten alle 13 Schülerinnen und Schüler erfolgreich mit einem Notendurchschnitt von 2,2. Bei den fünf Hauptschulabschlüssen betrug der Notendurchschnitt 2,3, wobei alle das Prädikat „qualifizierend“ haben, also Englisch als Prüfungsfach einbezogen und der individuelle Notendurchschnitt besser als 3,0 war.

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

Modell "Bildung von Anfang an" - Hofheimer Einrichtung nimmt an Erprobungsphase teil (Hofheimer Zeitung 29.7.2005)

Wie der Hofheimer CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wintermeyer in Erfahrung bringen konnte, wird als eine von 45 hessischen Kindertagseinrichtungen und Grundschulen das Montessori-Kinderhaus und die dazugehörige Schule in der Erprobungsphase des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 - 10 Jahren dabei sein.

Der Pilotversuch beginne mit dem Start des neuen Kindergarten- bzw. Schuljahres und dauere bis Februar 2007 und werde wissenschaftlich begleitet.

Mit der heute bekannt gewordenen Entscheidung des hessischen Kultusministeriums würde eine Intensivierung der Kooperation zwischen vorschulischer und schulischer Erziehung geleistet. Darüber hinaus habe das Montessori-Zentrum in Hofheim, bei dem sich 43 Kinder in der Tagesstätte und 103 Kinder in der sich anschließenden Schulform befinden, mit seiner Bewerbung hinsichtlich der Verstärkung der Elternarbeit sowie der weiteren Entwicklung naturwissenschaftlicher Kompetenzen überzeugt.

Der hessische Bildungs- und Erziehungsplan habe als Ziel, die vorschulische und schulische Bildung besser miteinander zu verknüpfen. Er sei ein wegweisender Schritt für eine frühkindliche Förderung, wobei es darauf ankomme, die Übergänge zwischen den Bereichen, in denen Bildung stattfinde, wie Familie, Tagespflege, Eltern, Kindertageseinrichtungen und Schulen besser zu verbinden. Das von Hessen und Bayern gemeinsam entwickelte Bildungskonzept beschränke sich dabei nicht auf einen Altersabschnitt, sondern auf die gesamtkindliche Entwicklung bis zum Alter von 10 Jahren und sei damit eine "bundesweite Neuheit", unterstrich Wintermeyer.

Der CDU-Landtagsabgeordnete zeigte sich damit zufrieden, dass mit dem Kinderhaus und der Montessori-Schule in Hofheim an dem Modellprojekt nunmehr auch ein Tandem aus dem Main-Taunus-Kreis teilnehme. Damit könne diese Einrichtung in dem Pilotversuch nicht nur Erfahrungen schöpfen, sondern ihr Potential weiter ausbauen und verbessern.

(Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung)

"In Hofheim steht Zirkus auf dem Stundenplan" (FR 7.6.2005)

Bitte Anklicken zum Vergrößern

"Montessori-Schule bietet als einzige in Hessen ungewöhnliches Wahlpflichtfach an / Unterricht fördert Selbstwertgefühl und Disziplin

Die Montessori-Schule in Hofheim bietet Zirkus als Unterrichtsfach an. Kinder und Jugendliche lernen dort neben Kunststücken, wie man gemeinsam etwas auf die Beine stellen und anderen Freude bereiten kann. ..."

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Rundschau)

„Kompetenzstufen als ein Mittel zur Individualisierung des Unterrichts“ (aus "Praxis Schule 5-10", Juni 2005)

Im Themenschwerpunkt des Heftes ("Standards sinnvoll nutzen“) wird ein "Überblick über den Diskussionsstand um Standards sowie ihnen entsprechende Kompetenzen gegeben und werden Beispiele vorgestellt, wie in der Praxis mit den Anregungen gearbeitet werden kann, die sich aus der Debatte nach PISA und aus Wünschen nach Unterstützung von zielorientiertem selbstständigen Lernen in der Sekundarstufe I entwickelt haben und verbreiten".

Hierzu gehört ein Artikel unserer Schulleiterin, Ute Vogell: „Kompetenzstufen als ein Mittel zur Individualisierung des Unterrichts“ - "An der Montessorischule Hofheim verfolgen die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Weg zu einem bestmöglichen Schulabschluss in jahrgangsgemischten Gruppen. Allerdings benötigen sie, um ihre Arbeit selbstständig und effizient gestalten zu können, sinnvolle Orientierungshilfen."

(www.praxisschule.de)

"Klasse(n)raum" und "Sitz-Skulpturen" - Montessorischule in Endauswahl (Hofheimer Zeitung 20.5.2005)

Kopie des Artikels, mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Unterrichtsfach Zirkus – hessenweit einzigartiges Projekt an Montessori-Schule (Hofheimer Zeitung 13.5.2005)

Kopie des Artikels, mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Ethik-Unterricht: Eine Frage von Leben und Tod (GEO Wissen 35 - 04/05)

„Wie lehrt man Fairness, Toleranz, Zivilcourage, wenn Schüler ihre Umwelt als unmoralisch empfinden? Wenn gar ein Amoklauf alles infrage stellt? Reicht eine Ethikstunde pro Woche dann aus? Oder braucht es ein Konzept, das den gesamten Schulalltag erfasst?“

Link zum Artikel, mit ausführlicher Erwähnung der Montessori-Schule Hofheim gegen Ende des Artikels

20 nominierte Praxisbeispiele im Wettbewerb „Zeigt her eure Schule“ - davon 2 Montessori-Schulen (11.4.2005)

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung suchte in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung spannende Projekte aus bestehenden Ganztagsschulen, die zeigen, wie Schulen die Reform voran bringen. Über 200 Schulen haben sich beworben, 20 beste Praxisbeispiele wurden nominiert. (http://www.ganztaegig-lernen.de/(j102js45q5lyfi454igu0z55)/service/wettbewerb_1.aspx)

Hierunter sind 2 Montessori-Schulen:

Montessori Gesamtschule Potsdam: Warum jahrgangsgemischte Klassen neue Lernformen wie von selbst hervorbringen und für entspannte Lernatmosphäre sorgen. Und wieso es ein Erfolg ist, wenn Erstklässler sich für Drittklässler halten … (www.ganztaegig-lernen.de/(fs5iyd45p5ewj5yxqxdtf3yf)/praxis/praxis_showhtml.aspx)

Private Montessori-Volksschule Wertingen: Wenn Schüler freiwillig Buchhaltung lernen, muss eine eigene Firma dahinter stecken. In diesem Fall sogar eine äußerst erfolgreiche. Bei kids@work stieg der Aktienwert in vier Jahren in einem Maß, von dem andere Firmen nur träumen können  … (http://www.ganztaegig-lernen.de/(fs5iyd45p5ewj5yxqxdtf3yf)/praxis/praxis_showhtml.aspx?ID=97)

Die Montessori Gesamtschule Potsdam ist unter den ersten 10 Nominierungen. Die genauen Platzierungen werden am 20. April bei der Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben.

Wir gratulieren!

YOUNG FRESH MUSIC TOUR: 17.09.2004, Montessori-Schule, Hofheim

Zwar schon etwas älter, aber kürzlich im Internet gefunden: 7 Fotos vom Besuch des Radiosenders youFM bei uns.

Lernen durch Entdecken

In der März/April 2005 Ausgabe von "Focus-Schule" ist ein ausführlicher, sehr positiver Artikel über Montessori-Pädagogik.

Montessori-Schüler tanzen Klasse(n)raum (Frankfurter Rundschau 27.1.2005)

Unter Leitung von Andrea Simon beteiligen sich 15 Kinder mit Tanztheater-Projekt an bundesweitem Wettbewerb   [Artikel]  

Vereine machen Zeitung (Hofheimer Zeitung 21.1.2005)

Mit freundlicher Genehmigung der Hofheimer Zeitung

Rechts sehen Sie Vereinsseite, die die Hofheimer Zeitung freundlicherweise am 21.1.2005 veröffentlicht hat. (Bild anklicken um die Seite als PDF-Datei zu lesen.) Die Artikel können Sie auch in teilweise ausführlicherer Form auf unserer Homepage lesen:

Mehr PISA nach Hofheim (aus Hofheimer Zeitung 21.1.2005)

„Hilf mir, es selbst zu tun“ – dieser berühmte Satz von Maria Montessori ist seit „PISA“ aktueller denn je. Bildungsexperten sind sich einig: Selbstständiges Arbeiten ist effektiver als stupides Auswendiglernen – nur wer das Lernen gelernt hat, kann sich komplexen Unterrichtsstoff aneignen und den Anschluss an das europäische Bildungsniveau schaffen. Dabei gilt der Grundsatz: je früher, desto besser. Schon im Kinderhaus unseres Montessori-Zentrums in Hofheim beschränken sich die Aktivitäten der Kleinsten nicht auf das übliche Spielen in Bau- oder Puppenecken. Sie machen bereits im Kindergartenalter Bekanntschaft mit Zahlen, haben Raum zum Experimentieren, und entwickeln durch Naturbeobachtungen im nahe gelegenen Wald ein Sensorium für ihre Umwelt.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass es hierzulande speziell bei der Förderung von Kindern im Vorschulalter Defizite gibt und sie in ihrem Wissensdurst eher gebremst werden. In der Montessori-Schule ist das anders. Der Einschulungstermin ist an keinen „Stichtag“ gebunden, bei uns gehen schon Vorschulkinder der Eingangsstufe in die „richtige Schule“. Voraussetzung dafür ist, dass sie zuvor an unseren „Kennenlerntagen“ erfolgreich teilgenommen haben (der nächste Termin ist Anfang Februar).

Ein wesentliches Element der Schule ist die „Jahrgangsmischung“. So sind zum Beispiel in unseren A-Gruppen die Klassen eins bis drei plus Eingangsstufe vereint. Kinder, die etwa bei der Einschulung schon lesen oder schreiben können, brauchen nicht zu warten, bis die Mitschüler im Gleichschritt dort ankommen, wo sie selbst schon lange sind. Jeder arbeitet gemäß seinem persönlichen Lerntempo, und das ist dank der Freiarbeit, einem weiteren entscheidenden Unterrichtselement in der Montessori-Pädagogik, gut zu realisieren.

Man kann sich das etwa so vorstellen: Überall im Klassenraum stehen Regale, in denen die für Montessori-Schulen entwickelten Materialien ausliegen. Die Schüler entscheiden selbst, womit sie arbeiten wollen, doch immer gilt der Grundsatz: Was angefangen wurde, sollte auch zu Ende geführt werden.

Montessori-Materialien sprechen die Sinne an, Leseanfänger zum Beispiel nähern sich der Schrift über kleine Tafeln aus rauem Sandpapier, die sie behutsam mit den Fingern abfahren und sich die Buchstaben so auf mehreren Ebenen einprägen: tastend und sehend. Perlen, die man zusammenstecken kann, ermöglichen sogar schon den Jüngsten ein Gefühl für komplizierte Rechenoperationen, und Steckkarten aus allen Gegenden dieser Welt fördern bereits im Grundschulalter den versierten Umgang mit detaillierten Landkarten. Dank kleiner Klassen (etwa 22 Schüler), die während der Freiarbeit gleich von zwei Pädagogen parallel betreut werden, können diese sich dem Einzelnen intensiv zuwenden; rein rechnerisch liegt in diesen Unterrichtsphasen das Zahlenverhältnis zwischen Lehrern und Schülern somit bei etwa 1:10!

Jüngeren Kindern fällt das Lernen von Fremdsprachen leichter als älteren Schülern. Neurobiologen sprechen von der besonderen Bedeutung so genannter „Sprachfenster“ im Gehirn, die in der frühen Kindheit weit geöffnet sind. Wir unterrichten daher schon von der ersten Grundschulklasse an Englisch, wer mag, kann in der vierten Klasse noch Französisch hinzu wählen.

Die Montessori-Schule beinhaltet eine integrierte Gesamtschule, in der Kinder nicht bereits nach der vierten Grundschulklasse auf einen Bildungsweg festgelegt werden. Unsere Schule endet mit dem mittleren Bildungsabschluss, und wir sind stolz darauf, dass im vergangenen Jahr nahezu 90 Prozent unserer Absolventen so erfolgreich waren, dass sie die Aufnahmekriterien für eine gymnasiale Oberstufe erfüllten. Unser Ziel ist es, dass Schüler auch ihr Abitur in unserem Montessori-Zentrum machen können, erste Pläne für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe liegen bereits vor.

Gerade berufstätige Eltern wissen es zu schätzen, dass der Unterricht verlässlich täglich von 7.50 Uhr bis 12.45 Uhr (Klassen 1-3) beziehungsweise bis 14.15 Uhr (Klassen 4-6) stattfindet, in den oberen Klassen teilweise bis 16 Uhr. In freiwilligen Arbeitsgemeinschaften (bis 16 Uhr) können die Schüler neue fachliche, sportliche, kreative und handwerkliche Erfahrungen sammeln und ihr Wissen vertiefen.

In unserem „Schülerhaus“ (und für Vorschulkinder auch im Kinderhaus) besteht überdies alternativ die Möglichkeit, dass die Kinder bis 17 Uhr betreut werden. Das weitläufige Areal am Rande des Waldes bietet, was vielen Kindern heutzutage fehlt: Raum für Bewegung. Die Mitarbeiterinnen der Nachmittagsbetreuung arbeiten nach einem ganzheitlichen pädagogischen Konzept, und die Kinder können sich aus einer Reihe von Angeboten das aussuchen, was ihnen Spaß macht.

Schließlich sei erwähnt, dass besonders talentierte Kinder sich laut Informationen des Bundesbildungsministeriums in Montessori-Einrichtungen besonders gut entwickeln können - wir sehen das genauso.

Medienspiegel des Montessori Dachverbandes Deutschland e.V.

Presse-Archiv

[  Startseite | Seitenübersicht | Impressum | Kontakt  ]

© 2005 Montessori-Zentrum Hofheim e.V.