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Willkommensfeier im Montessori-Zentrum

18 neue Kinder mit ihren Eltern wurden herzlich in der Grundschule des Montessori-Zentrums willkommen geheißen.

Die A-Gelb mit ihren neuen Mitschüler*innen

Die A-Blau mit ihren neuen Mitschüler*innen

Die A-Rot mit ihren neuen Mitschüler*innen

Das Begrüßungsprogramm

Begrüßung durch die Kinderhaus-Kinder

Die Schulleiterin Ulrike Molter-Nawrath bei ihrer Begrüßungsrede an die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern

Schülersprecher Emil Friese begrüßt die neuen Erstklässler

Die Vorsitzende des Schulelternbeirates Yvette McMahon und die Stufensprecherin Simone Göller bei ihrer Begrüßung der Eltern

Alle Fotos: Ralf Beyer

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Feier dieses Jahr in einem etwas anderen und kleineren Rahmen statt als üblich. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Neuen auf dem Schul-Spielplatz im Freien empfangen. Die Gäste saßen an Familientischen zusammen und die „alten“ Hasen in der Schule begrüßten die Neuen mit einem Gedichtvortrag, einem bunten Bändertanz und dem Willkommens-Rap. Selbst die Kinderhauskinder waren gekommen, um die neuen Kinder im Zentrum willkommen zu heißen. Die meisten Erstklässler kamen allerdings selbst aus dem Montessori-Kinderhaus und waren natürlich mächtig stolz, jetzt zu den Schulkindern zu gehören.

Entsprechend aufgeregt saßen sie in den Bänken mit ihren neuen Ranzen und Schultüten. Auch die Schulleiterin, Ulrike Molter-Nawrath, hatte eine Schultüte dabei – nicht, weil sie eingeschult wurde, sondern weil sie in die Tüte Wünsche für die Kinder gepackt hatte, die sie ihnen mit auf den Weg gab. Es war darin ein Bündel Buntstifte als Zeichen dafür, dass jedes Kind besonders und einzigartig sein darf und gleichzeitig seinen Platz in der Gemeinschaft finden möge. Eine Lupe forderte zur Neugierde und zum Forschen auf, ein Radiergummi symbolisierte den Mut, Fehler machen zu dürfen, um aus ihnen lernen zu können. Ein Schmetterling war verbunden mit dem Wunsch für die Kinder, dass sie Stück für Stück immer mehr Unabhängigkeit erwerben. Und schließlich gab es noch das „Montessori-Bärchen“ als Trost, wenn es mal nicht so gut läuft, sowie dem Wunsch, schnell Kinder und Erwachsene zu finden, die für sie da sind, wenn sie gebraucht werden. Zum Schluss bekam jedes Kind noch einen Wunschstein, dem die Kinder eigene Wünsche zuflüstern konnten, und der bei guter Pflege auch länger funktioniert - solange die Kinder ihn brauchen.

Auch für Eltern war ein Stein in der Schultüte: ein von außen unscheinbarer Stein, der im Inneren aber ein wunderschönes Muster hatte. Das symbolisiere, so Ulrike Molter-Nawrath, dass wir Erwachsenen nicht wüssten, was in den Kindern stecke, deshalb müssten wir genau hinschauen, was ein Kind gerade braucht und ihm die Freiheit lassen, zu wählen, was es gerade lernen will. Sie wünscht den Eltern, dass sie sich mit dem Kind freuen können, wenn es neue Dinge kann und Geduld aufbringen können, wenn es mal nicht so läuft wie erwartet. Sie wünschte den Eltern viel Freude an der Entwicklung ihrer Kinder, Gelassenheit, Kraft und Vertrauen.

Abgerundet wurde der herzliche Empfang in die Montessori-Gemeinschaft durch die Worte des Schulsprechers Emil Friese aus der Oberstufe, der sehr authentisch seine eigenen Erfahrungen in der Schule zur Sprache brachte und den Kindern versicherte, dass es ihnen in der Schule bestimmt auch so gut gehen werde.

Am Ende gingen die Kinder mit ihren neuen Mentor*innen und den anderen Kindern der jahrgangsgemischten Gruppen in ihre Gruppenräume, während die Eltern sich die Wartezeit, bis die Kinder wiederkamen, mit dem Plausch mit anderen Eltern im Grünen verkürzten.

Am Ende waren sich alle einig, dass die Feier sehr gelungen war und man gerne nach Corona für die nächste Einschulungsfeier denselben Rahmen wieder wählen sollte.

Weitere Fotos finden Sie hier in der Bildergalerie.

(19.08.2020)