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Abschlussfeier im Montessori-Zentrum

58 Schülerinnen und Schüler, die einen Schulabschluss geschafft haben, freuen sich mit ihren Lehrern, Eltern und Mitschülern.

Die Abschlussschüler aus Haupt-, Realschule und Gymnasialer Oberstufe

Musikalische Einleitung durch Finn Döhla mit seinem Vater Rolf Pauw

Schulleiterin und Pädagogische Direktorin Ulrike Molter-Nawrath bei ihrer Begrüßung und Ansprache

Der Lehrerchor gratuliert den Abschlussschülern musikalisch

Ulrike Molter-Nawrath dankt Christiane Kern nach deren "Abschiedsworte einer Mutter"

Helen Schulschenk gestaltete -wie schon so oft- mit Gesangseinlagen das Programm der Abschlussfeier

Den musikalischen Abschluss der Feier gestaltete Angela Wobbe

Nach der offiziellen Abschlussfeier wurde in herrlich sommerlicher Atmosphäre unter den Eichen gefeiert

Die Abschlussfeier in der Kapelle des Ordens vom guten Hirten war auch dieses Jahr wieder ein Höhepunkt im Schuljahr. Es feierten PädagogInnen, Eltern und Familien mit 17 SchülerInnen den Hauptschulabschluss, mit 27 SchülerInnen den Realschulabschluss, mit 3 SchülerInnen den schulischen Teil des Fachabiturs und mit 11 SchülerInnen das Abitur. So bot der offizielle Teil der Feier in der Kapelle des Ordens vom Guten Hirten das im Zentrum gewohnte bunte Bild, das dadurch noch bunter wirkte, dass alle Schülerinnen, die den Hauptschul- und den mittleren Schulabschluss erreicht hatten, neben dem Abschlusszeugnis einen Luftballon überreicht bekamen, den sie nach der Feier mit allen guten Wünschen für ihre weitere Zukunft fliegen ließen.

Die Zukunft der heutigen Kinder und die Bildung, die dafür notwendig ist, stand auch im Mittelpunkt der Rede der Schulleiterin, Ulrike  Molter-Nawrath. Sie hob hervor, dass wir als Montessori-Schule, die sich in der Traditionslinie einer humanistischen Bildung sieht, sich in besonderem Maße dazu verpflichtet fühlt, den Jugendlichen Kompetenzen zu vermitteln, die sie in einer sich ständig verändernden Welt und damit ungewissen Zukunft brauchen. Dazu gehöre vor allem auch das Leben von Werten wie Toleranz und Pluralismus, Engagement für Fairness, Respekt vor der Unterschiedlichkeit und Solidarität. Und angesichts der jungen Menschen, deren schulische Anstrengungen an diesem Tag gefeiert wurden, fügte sie hinzu: „Wir sind guter Hoffnung, dass uns das gelungen ist: dass wir euch als junge Menschen ins Leben entlassen können, die sich ihrer selbst und ihrer Selbstwirksamkeit bewusst sind, d.h. die wissen, wer sie sind und was sie können, die gelernt haben, Verantwortung für sich und ihre Umgebung zu übernehmen, die einen eigenen Kopf haben und diesen auch benutzen können, die selber denken und nicht selbsternannten Führern und populistischen Parolen folgen, die die Welt nur schwarz-weiß sehen können.“

Auch wenn Noten für uns nicht im Mittelpunkt stehen, am Ende sind sie für die Schüler leider wichtig, weil sie Zugangsvoraussetzungen für weitere Bildungsgänge bilden.  Zum Glück können unsere Schüler aber auch hier punkten: Im Hauptschulbereich haben wir einen Notenschnitt von 2,3, bei den RealschülerInnen von 2,0 und im Abitur von 1,9. Bei letzterem wurde sogar einmal die Traumnote von 1,0 erreicht.

Für den größten Teil der SchülerInnen ist die Zukunft noch ziemlich überschaubar, denn sie bleiben noch eine Weile in der Schule: So wollen 16 HauptschülerInnen den Realschulabschluss machen und von den 27 RealschülerInnen streben 22 das Abitur an und besuchen nach den Ferien die gymnasiale Oberstufe im Zentrum. Wir freuen uns darauf, sie weiter begleiten zu dürfen und wünschen allen, die die Schule verlassen, alles Gute für ihren weiteren beruflichen und privaten Weg.

Bei der Abschlussfeier wurden nicht nur Schüler verabschiedet, sondern auch Eltern. Stellvertretend für sie trat Christiane Kern als Mutter ans Rednerpult, die drei Kinder in 20 Jahren durchs Zentrum begleitet hat. In ihrer humorvollen Rückschau machte sie deutlich, dass Eltern eine Menge Zeit, Kraft und Geld in die Schule stecken. Als personifiziertes Gedächtnis der Schule und des Vereins zog sie am Ende die Bilanz „dass jede gute Schule mit guten, engagierten und motivierten Lehrern steht und fällt“ und dankte „allen Mitarbeitern (…), dass wir ein entspanntes Familienleben hatten, in dem Schule kein riesiges Problem war.“ Die Schule dankte Christiane Kern für ihre langjährige Mitarbeit im Zentrum - insbesondere im „Festausschuss“. Ein weiterer Dank ging an Bettina Kaspary, die 2 Kinder 10 Jahre lang in der Schule hatte und v.a. in unserer Bücherei wertvolle Arbeit geleistet hat.

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Fotos: Stefan Leyrer